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Konsolidierung oder Kollaps - wie schlimm steht es um die Solarindustrie? Welche Chancen und Risiken die aktuelle Krise für Beteiligungen an Solaranlagen bietet.

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präsentiert von greenValue

16.02.2009 13:52
Rubrik: Grünes Geld

Ein Mann, ein Ziel, zwei Wege

DWS-Fondsmanager Nicolas Huber

Nicolas Huber managt den DWS Klimawandel und den DWS Zukunftsressourcen. Mit beiden Aktienfonds stellt er sich den „Herausforderungen von morgen“. Auch wenn die beiden Produkte einiges gemeinsam haben: Gleich sind sie nicht.

Beim DWS Zukunftsressourcen spielt Huber vor allem das Thema Bevölkerungswachstum und die damit einhergehende Knappheit der Ressourcen. Er ist in den Bereichen Wasser, erneuerbare Energien und Agrokultur investiert. Beim DWS Klimawandel sucht er, wie der Name schon sagt, nach den Profiteuren des Klimawandels, die Lösungen zur Bekämpfung der Klimaerwärmung im Gepäck haben. Hier ist Huber vor allem in den Bereichen Energieeffizienz, saubere Technologien und Umweltmanagement investiert. Eine Überlappung gibt es nur in den Sektoren erneuerbare Energien und in der Wasserinfrastruktur: 24 Prozent der Portfolios sind derzeit gleich.

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Trennen kann man die beiden Themen dennoch nur schwer: Schließlich hängt der Klimawandel auch mit dem Bevölkerungswachstum zusammen. Die Weltbevölkerung wird in den kommenden 25 Jahren von 6,5 Milliarden auf über 8 Milliarden Menschen wachsen. Der Großteil davon wird in den Emerging Markets stattfinden. Die aufstrebenden Volkswirtschaften sind schon heute die größten Umweltsünder der Erde. China hat die USA inzwischen als größter Produzent von Treibhausgasen eingeholt.

Auch wenn sich das Risikoprofil der beiden Zukunfts-Investments laut Huber nur wenig unterscheidet, hat sich der DWS Zukunftsressourcen im vergangenen Jahr deutlich besser geschlagen. Mit minus 44,5 Prozent lag er 5 Prozentpunkte vor dem DWS Klimawandel. Grund dafür ist das Engagement im Wassersektor, „der einen eher defensiven Charakter hat“, so Huber. 5,9 Prozent des Vermögens des DWS Zukunftsressourcen sind derzeit dort investiert. Wasserversorger, wie die französische Suez, haben ein stabiles Geschäftsmodell und vorhersehbare Cash Flows. Für den DWS Klimawandel sind sie jedoch kein Thema.

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