Nachhaltigkeit: Kepler verschmilzt Aktienfonds
Die österreichische Investmentgesellschaft Kepler-Fonds legt ihre zwei nachhaltigen Aktienfonds zusammen. Der Kepler Sustainability fusioniert mit dem Kepler Ethik Aktienfonds (WKN: 693 479).
Anleger des gerade einmal 6 Millionen Euro leichten Kepler Sustainability bekommen am 15. Oktober automatisch Anteile des Kepler Ethik Aktienfonds (Volumen: 21 Millionen Euro). Damit gelten für sie künftig auch dessen Anlageregeln. Ein Nachteil ist das nicht: Fondsmanager Clemens Peinbauer, der auch für den Sustainability-Fonds zuständig ist, wählt die Firmen nicht nur nach ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien aus, sondern berücksichtigt zusätzlich noch ethische Ausschlusskriterien. Auf der schwarzen Liste stehen etwa Firmen aus den Bereichen Rüstung, Atomenergie sowie Unternehmen, die Tierversuche oder Kinderarbeit nutzen. Das gab es beim Kepler Sustainability nicht.
Trotz der strengeren Regeln hat der Kepler Ethik Aktienfonds in den vergangenen drei Jahren besser abgeschnitten als der Kepler Sustainability. Er verlor 12,95 Prozent im Jahr, der Sustainability-Fonds 15,48 Prozent.
Vor Steuernachzahlungen müssen sich die Anleger des Kepler Sustainability zudem nicht fürchten. Wie genau eine Fonds-Fusion steuerlich behandelt wird, lesen Sie hier.


















Noch keine Kommentare vorhanden.
Kommentar schreiben