Crashtest Immobilienfonds: Liquidität an erster Stelle
Mit massiven Rendite-Einbrüchen ist bei offenen Immobilienfonds nicht zu rechnen. Die drei von DAS INVESTMENT getesteten Verkaufsschlager werden die Krise aber nicht alle gleich gut überstehen.
Was muss ein offener Immobilienfonds mitbringen, damit er gut durch die Krise kommt? „Möglichst viele junge Objekte oder renovierte Class-A-Gebäude in guter Lage ohne Leerstand mit solventen Mietern und lang laufenden Verträgen. Außerdem sollte das Management möglichst wenige Immobilien während des teuren Booms der vergangenen Jahre gekauft haben“, sagt Hans-Joachim Kleinert von Kanam Grund.
Als geschäftsführender Gesellschafter managt er zusammen mit Matti Kreutzer den Kanam Grundinvest. Über fünf Jahre liegt er mit einer Performance von 34,5 Prozent deutlich vor seinen beiden Konkurrenten Axa Immoselect und Hausinvest Global. Und auch das vergangene Krisenjahr hat er gut überstanden (siehe Charts).
>> Grafik: Trotz Krise im Plus
Doch können Kleinert und Kreutzer das gute Ergebnis auch in der Zukunft fortschreiben? 2009 und 2010 werden von den Analysten durch die Bank als schwierige Jahre für die Immobilienmärkte eingestuft. Wichtig ist darum, dass in diesem Zeitraum möglichst wenig Mietverträge auslaufen. Schließlich sind neue Mieter guter Bonität schwer zu finden, die eine entsprechende Anschlussmiete
zahlen können und wollen.
Für die Manager des Kanam Grundinvest gibt es in diesem Punkt keinen Grund zur Sorge: Insgesamt laufen in diesen beiden Jahren gerade einmal die Verträge für 7,2 Prozent der Mietflächen aus. Beim Axa Immoselect gilt dies allein schon für 2010 (7,3 Prozent), in diesem Jahr enden noch einmal 5,2 Prozent der Verträge. Am schlechtesten von allen dreien aufgestellt ist der Hausinvest Global: 2009 laufen 11,5 Prozent der Verträge aus, 2010 weitere 14,8 Prozent.
Auch beim Leerstand hat der Kanam-Fonds mit 0,7 Prozent der Flächen die beste Ausgangsposition. Aber die anderen beiden Kandidaten sind ebenfalls gut im Rennen. Der Axa Immoselect liegt mit einer Leerstandsquote von 4,4 Prozent hinten, dazwischen der Hausinvest Global mit 3,7 Prozent.

















Außerdem erwarte ich nach Überschrift und Teaser, dass mehr Produkte besprochen werden. Dass lediglich drei Fonds dargestellt werden, ist enttäuschend.
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