Studie: Risikobereitschaft institutioneller Investoren steigt
Das Vertrauen institutioneller Anleger in globale Aktienmärkte ist im Juni erneut gestiegen. Am stärksten fiel der Vertrauensgewinn in Europa und in Nordamerika aus, während in Asien die Bereitschaft, in Aktien zu investieren, gegenüber Mai geringfügig zurückging. Damit bleibt das Anlegervertrauen bereits seit drei Monaten auf einem überdurchschnittlichen Niveau.
Dies geht aus der aktuellen Studie von State Street hervor. Der Finanzdienstleister berechnet monatlich einen Index, der die Risikobereitschaft und das Vertrauen institutioneller Anleger in die Aktienmärkte misst. Dabei analysiert er das tatsächliche Kauf- und Verkaufsverhalten der Investoren. Je höher der Aktienanteil im Portfolio, desto größer ist auch die Risikobereitschaft beziehungsweise das Vertrauen.
Das weltweite Anlegervertrauen verbesserte sich gegenüber dem Mai-Wert von 108,5 um 7 Zähler auf 115,5 Punkte. Am stärksten war der Vertrauensgewinn in Europa, wo der Index um 9 Punkte auf 95 Punkte stieg. Auch in Nordamerika verzeichnete das Anlegervertrauen einen soliden Zuwachs und verbesserte sich von 107,4 um 6,2 Zähler auf 113,6. In Asien ging die Risikobereitschaft gegenüber dem Maiwert von 93,4 geringfügig um 1,3 Punkte auf 92,1 zurück.
„Im Juni hat sich der globale Vertrauensindex den dritten Monat in Folge über dem neutralen Stand von 100 gehalten, ab dem institutionelle Anleger verstärkt in risikoreiche Positionen investieren", erklärt Ken Froot, der zusammen mit dem State Street-Chef Paul O’Connell die Studie leitet. Es bestehe zwar noch etwas Unsicherheit, was die Auswirkungen der Fiskalpolitik auf die Inflation betrifft, so Froot. Langfristig seien institutionelle Anleger jedoch weiterhin positiv gestimmt.




















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