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27.10.2009 17:01
Rubrik: Märkte

State Street: Profi-Investoren werden vorsichtiger

Das weltweite Anlegervertrauen ging gegenüber September von 118,4 um 10,0 Zähler auf 108,4 zurück. Am stärksten ist dabei das Anlegervertrauen in Nordamerika eingebrochen. Es sank um 12,8 Zähler von 113,9 auf 101,1. So das Ergebnis des State Street Index.

In Europa wurde diese Entwicklung nachgezeichnet. Hier betrug der Rückgang 9,3 Zähler, und der Index fiel von 111,1 auf 101,8. In Asien waren die Anleger hingegen etwas risikofreudiger gestimmt, und das Anlegervertrauen verbesserte sich von 92,9 auf 95,3 Zähler. Ein Indexstand von 100 zeigt eine neutrale Haltung an, wonach institutionelle Anleger weder eine Erhöhung noch eine Reduzierung ihrer Allokation in Bezug auf risikoreiche Anlagen vornehmen.

Der durch State Street Associates, den Research-Bereich von State Street Global Markets, von Harvard-Professor Ken Froot und State Street Associates-Director Paul O'Connell entwickelte State Street Investor Confidence Index misst das Anlegervertrauen auf quantitativer Basis. Er analysiert das tatsächliche Kauf- und Verkaufsverhalten institutioneller Anleger.

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Der Index basiert auf der Finanztheorie, die Änderungen in der Risikobereitschaft von Anlegern oder deren Bereitschaft, ihre Portfolios in Aktien zu investieren, eine genaue Bedeutung beimisst. Je größer der Anteil am Portfolio ist, den institutionelle Anleger in Aktien anzulegen bereit sind, desto größer ist auch ihre Risikobereitschaft und ihr Vertrauen.

„Im Oktober haben institutionelle Anleger eine Pause eingelegt, um sich einen Überblick über die derzeitige Lage zu verschaffen", kommentierte Froot. „Der Wert des globalen Index liegt mit 108,4 den siebten Monat in Folge immer noch deutlich über dem neutralen Stand von 100. Die zugrunde liegenden Mittelzuflüsse sind jedoch gegenüber dem überaus hohen Niveau im Juli und August wieder etwas zurückgegangen“.

Von: Malte Dreher

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