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Sanierungsfall offene Immobilienfonds

Immobilienfonds in der Krise

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03.12.2009 15:30
Märkte, Interviews, Topnews

DAS INVESTMENT in Afrika: Kurs-Geschichten aus Ruanda

Steve Caley ist Geschäftsführer der Fina Bank in Ruanda, Afrika. DAS INVESTMENT.com hat den Briten besucht und sich erklären lassen, wie die Finanzkrise dort einschlug, wie das afrikanische Bankgeschäft läuft und warum er Weihnachten in England feiern will.

Steve Caley ist Geschäftsführer der Fina Bank
in Ruanda

Beruhigendes Gemurmel dringt aus den Beratungsräumen der Fina Bank in Ruandas Hauptstadt Kigali. Die Türen, falls die Räume welche haben, sind nur angelehnt. Ein paar Angestellte flitzen geschäftig durch den Vorraum, der mit dunklen Dielen ausgelegt ist. Drei weiche Sofas mit dunklem Lederbezug erleichtern das Warten. Von einem schief hängenden Bild an der Wand trifft mich der ernste Blick Paul Kagames, dem Präsidenten Ruandas.

Eine Etage tiefer läuft der normale Schalterbetrieb. Es ist nicht viel los an diesem Dienstag am frühen Nachmittag. Eine Angestellte in der türlosen Beratungsbucht schaut leicht gelangweilt. Eine andere hat gerade Kundschaft. Ausliegende Prospekte ähneln denen in Deutschland: Sie zeigen strahlende Menschen, die genau diese Bank glücklich gemacht haben will. Nur dass sie hier mitten in Afrika eben ein bisschen anders aussehen als in Europa.

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Steve Caley ist bereit für das Gespräch. Der Geschäftsführer wartet in seinem Arbeitszimmer, der Schreibtisch etwas kramig, die Klimaanlage auf knapp über Frost gestellt. Ein gemütlicher, sehr britisch wirkender älterer Herr, dessen Haare bereits auf dem Rückzug sind.

DAS INVESTMENT.com: Herr Caley, ein Brite wird geschäftsführender Direktor in einer Bank in Ruanda. Wie kommt’s?

Steve Caley: Ach wissen Sie, ich habe in rund 40 Jahren so viele Orte auf der Welt gesehen. Ich war in Nigeria, Botswana, Swaziland, Sambia und Hongkong. Von 1995 bis 2002 war ich bei der Standard Bank in Südafrika und danach bei einer Privatbank in Kenia. Seit 2006 bin ich hier. Ich war immer viel unterwegs.

DAS INVESTMENT.com: Sprechen Sie schon Ruandisch?

Caley: Nein. Das habe ich nicht hingekriegt. Ich kann nur ein paar Wörter wie nein danke, bitte, gute Nacht und so etwas. Ich spreche Französisch, benutze es aber immer seltener. Jetzt verständige ich mich meist auf Englisch. Das ist hier eine Generationssache. Die Älteren sprechen noch Französisch, die Jüngeren lernen Englisch.

DAS INVESTMENT.com: Wie lange wird es Sie hier halten?

Caley: Vielleicht noch ein oder zwei Jahre. Danach werde ich mich zur Ruhe setzen und wahrscheinlich viel lesen, reisen und schwimmen gehen. Immerhin bin ich jetzt 62 Jahre alt.

DAS INVESTMENT.com: Wo werden Sie dann sesshaft?

Von: Andreas Scholz

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