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22.07.2010 16:47
Rubrik: Versicherungen

Sparer-Studie: 67 Milliarden Euro unter der Matratze

Quelle: Pixelio

Wenn es um ihr Erspartes geht, geht für die Deutschen Sicherheit vor Rendite. Das Sparbuch, das Tagegeldkonto – und der berühmte Sparstrumpf – gehören noch immer zu den beliebtesten Anlageformen.

28 Prozent der Deutschen haben einen größeren Geldbetrag von mindestens 5.000 Euro auf dem Sparbuch, einem Tagesgeldkonto oder im Sparstrumpf. Bei den 45- bis 65-Jährigen beträgt dieser Anteil sogar 34,5 Prozent.

Das ergab eine aktuelle Umfrage, die das Forschungsinstitut Forsa im Auftrag der Skandia Lebensversicherung unter 1.005 Bundesbürgern zwischen 16 und 65 Jahren durchgeführt hat.

Hochgerechnet auf insgesamt 48 Millionen Einwohner zwischen 16 und 65 Jahren sind das deutschlandweit mindestens 67 Milliarden Euro – Geld, das nach Ansicht von Hermann Schrögenauer, Vertriebsvorstand der Skandia Lebensversicherung einfach brachliegt und von der Inflation aufgefressen wird.

Dabei sollten jedoch gerade Sparer, die das Geld langfristig anlegen wollen, ihr Augenmerk stärker auf Aktienfonds und fondsbasierte Produkte richten, meint Schrögenauer. Denn Berechnungen zur jährlichen Rendite einer Einmalanlage in ein breit gestreutes internationales Aktienportfolio zeigen, dass in den Jahren zwischen 1926 und 2010 ein beliebiger 30-Jahres-Zeitraum eine Rendite von durchschnittlich 9,5 Prozent jährlich erbracht hat.






Andreas , 02-08-10 13:27:
Einen "Notgroschen" von 2 bis 3 Nettogehältern sollte jeder in täglich verfügbarer Anlageform (z. B. Tagesgeldkonto) haben. Denn schnell können ein paar hundert oder sogar tausend Euro fällig werden, wenn Haushaltgeräte oder das Auto defekt gehen. Ich halte deshalb den Rat von Herrn Schrögenauer für falsch, Geld für eher kurzfristigen Bedarf in langfristige Anlageformen wie Aktienfonds zu investieren. Man sollte immer auch an einen Worst-Case denken und erst einmal nahe liegende Dinge bezahlen können.
Bernd Zeitler, 12-08-10 07:58:
2-3 Gehälter als Rücklage identifizieren und den rest dann Risikoklassen und Laufzeitgerecht anlegen. Insoweit ist der Artikel gut geschrieben. Aber auch hier sollten wieder mal nicht alle Eier in einen Korb gelegt werden.

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