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29.07.2010 18:22
Märkte, Sonstiges

Goldman Sachs: Fluchen verboten

Über „dreckige Geschäfte“ schreibt man nicht – zumindest nicht mehr bei Goldman Sachs. Die Investmentbank kontrolliert ab sofort die E-Mails ihrer Beschäftigten auf Kraftausdrücke.

Quelle: Fotolia

Nach heftiger Kritik an der schriftlichen Entgleisung eines Mitarbeiters, der in einer firmeninternen E-Mail eine fragwürdige Transaktion als „one shitty deal“ („ein dreckiges Geschäft“) bezeichnete, hat Goldman Sachs ihren Angestellten das Fluchen verboten. Ein elektronischer Filter soll in Zukunft alle E-Mails auf Kraftausdrücke checken.

Nach Angaben des „Wall Street Journals“ nutzt dabei auch die gängige Praxis, einzelne Buchstaben der verbotenen Wörter mit Sternchen zu versehen nichts – der Filter findet alle Ausdrücke, die nach Meinung der Bank in einer anständigen E-Mail nichts zu suchen haben. Darüber hinaus setzt Goldman Sachs auch menschliche Kontrolleure ein. Wer Schimpfwörter benutzt, wird zur Rede gestellt.

„Natürlich haben wir Richtlinien über die Nutzung von angemessener Sprache", sagte eine Goldman-Sachs-Sprecherin. Die Bank suche immer nach Wegen, die Umsetzung auch sicherzustellen.




Von: Svetlana Kerschner

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