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13.10.2010 17:05
Rubrik: Märkte

Goldpreis-Rally: 75 Prozent sehen eine Blase

Der Krügerrand: Benannt nach dem
südafrikanischen Politiker Paul Kruger
und dem seit 1961 gesetzlichen Zahlungsmittel
Südafrikas. Eine Unze hat einen Durchmesser
von 32,60 mm, ist 2,75 mm dick und
wiegt 33,9305 Gramm. Foto: Getty Images

In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Goldpreis nahezu verdreifacht. Die große Mehrheit unserer Leser hat dabei ein mulmiges Gefühl und vermutet eine Blasenbildung – viele gehen aber trotzdem von weiter steigenden Goldpreisen aus.

344 Leser haben an unserer Umfrage teilgenommen (zum Umfrageergebnis): Der Goldpreis erreicht die 1.300-Dollar-Marke. Sehen wir hier eine Blase? Nein, wir haben aktuell keine Blase am Goldmarkt, wir haben es mit fairen Preisen zu tun – dieser Meinung sind 24,4 Prozent.

Rund 75 Prozent sagen ja, was da im Moment passiert ist völlig übertrieben. Ähnlich sieht es Investment-Legende George Soros: „Gold ist die ultimative Blase. Es ist sicherlich nicht sicher".

Für rund die Hälfte der Anhänger der „Blasen-Theorie" heißt das aber noch lange nicht, dass die Party am Goldmarkt vorbei ist. Sie gehen davon aus, dass die Preise – trotz gegenwärtiger Übertreibung – durchaus noch eine Zeit lang weiter steigen können.

Rund 25 Prozent derjenigen, die eine Übertreibung ausmachen, sehen hingegen ein baldiges Ende der Gold-Rally, begleitet von fallenden Kursen (zur Themen-Seite Gold).

###BOX_65###

Von: Felix Hannemann

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Hans Wurst, 14-10-10 09:00:
Edelmetalle befinden sich nicht in einer Blase, sondern Währungen in einer riesigen Abwertungsrally! So herum wird ein Schuh draus!
Wer würde von einer Blase bei Feuerversicherungen sprechen, wenn der Nachbarsjunge bekennder Pyromane ist?
Gold und Silber sind die einzige Versicherung gegen den Irrsinn, der in Sachen "Währungskrieg" gerade stattfindet.

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