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05.01.2011 09:58
Rubrik: Märkte

Finger weg von Seltenen Erden

Ein Porsche Panamera auf der "Auto Shanghai 2009"
in netter Begleitung. In der Hybridversion
finden sich mindestens acht seltene Erden wieder.
Foto: Getty Images

Seit einiger Zeit wird das Thema Seltene Erden immer wieder in den Medien besprochen. Seit kurzer Zeit gibt es neben den reinen Aktienwerten auch Investmentprodukte von namhaften Banken. Vermögensverwalter Wolfgang Zillich warnt: Gut möglich, dass die Preise genauso schnell wieder fallen, wie sie gestiegen sind.

Den Anfang haben die UBS und die RBS gemacht und Aktienkörbe in Form von Zertifikaten aufgelegt. Nun kommen die Société Générale und die Commerzbank. Letzte hat eigens einen Branchenindex aufgelegt, um das Thema investierbar zu machen.

Einige fundamentale Fakten dürfen an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Die Nachfrage nach Seltenen Erden steigt und zwar stetig. Namhafteste Produkte, in denen Seltene Erden verbaut werden, sind Hybridmotoren bei Autos, Magneten, Batterien und Handys.

###BOX_74###

Von billige zu teuren Erden

Noch vor einem Jahr hatte das Thema Seltene Erden niemand auf dem Radarschirm und das hatte auch einen guten Grund – sie waren billig. Sie waren sogar so billig, dass man in der westlichen Hemisphäre die noch produzierenden Minen stillgelegt hat.

Was hat sich geändert? In China sind die sogenannten wilden Minen geschlossen worden, das hat die Preise verteuert. Im zweiten Schritt hat die chinesische Regierung beschlossen die Exportkapazitäten zu drosseln, um 72 Prozent. Auch das wirkte preistreibend.

Die Idee, die hinter der Exportquotenkürzung liegt ist einfach und leicht nachzuvollziehen: Man möchte die Hersteller von High-Tech-Produkten zwingen Fabriken in China aufzubauen. Man möchte den Transfer von Hochtechnologie nach China beschleunigen, um möglichst schnell selbst diese Produkte herstellen zu können.

Wohin wird der Preis fallen?

Sollten nun die Firmen beschließen Fabriken in China aufzubauen, dann trifft sie die Exportkürzung an Seltenen Erden nicht mehr und China hat sein Ziel erreicht. Man wird aller Wahrscheinlichkeit nach wieder zu alten Fördermengen zurückkommen, um die Handelspartner nicht über Gebühr zu verärgern. Wohin wird der Preis fallen?

Von: Wolfgang Zillich

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Jürgen Braatz, 05-01-11 15:21:
Selten guter Beitrag. Glückwunsch.
Daniel Korte, 06-01-11 07:11:
Leider völlig unfundierter Beitrag, der Verfasser spricht von "seltenen Erden". Wie fast alle Schreiber, schafft auch er es nicht, zu differenzieren, Thema verfehlt! Bitte besser informieren!
REE-Fan, 13-01-11 11:22:
nun ja, einen Faktor, der die Preise doch treiben könnten, hat der Herr Experte aber vergessen. China senkt nicht nur weiter die Exporte und hebt gleichzeitig den Ausfuhrzoll für SE an, man verlangt jetzt auch die Einhaltung höherer Umweltstandards von den Produzenten. Das bedeutet höhere Kosten und steigende Preise - ist meine Meinung
az , 13-01-11 12:25:
schlampig recherchiert, viel Halbwissen, warum
Preisdruck durch so viele Unternehmen, die noch nicht mal zu explorieren begonnen haben, woher weiß man, dass die Vorkommen klein sind, wenn man noch nicht exploriert hat?, von der Exploration bis zum Abbau brauchen Unternehmen noch mal mehrere Jahre, Exploration mit Abbau verwechselt?, wird nicht erwähnt, dass China zu einem Nettoimporteur werden könnte, viel bla bla, echt peinlich
CCE Fan, 13-01-11 19:23:
die haben exploration mit produktion verwechselt, naja sollten besser bei der BILD schreiben als hier anleger verunsichern

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