Börsen-Chaos: Märkte wollen die "Panzerfaust-Lösung"
Die Eurokrise spitzt sich zu, Aktienkurse brechen ein. Die Zeit der kleinen Rettungsaktionen ist vorbei. Was die Märkte jetzt verlangen, damit es nicht zur großen Panik kommt, ist eine ganzheitliche Lösung, sagt Hedge-Fonds-Manager Adam Fisher dem „Handelsblatt“.
"Die Märkte werden nichts Geringeres mehr akzeptieren als etwas, was ich die 'Panzerfaust-Lösung' nenne." Für Fisher kommen hierfür drei Maßnahmen in Frage: Entweder die EZB kaufe massiv Staatsanleihen aus Krisenstaaten oder der Euroland-Rettungsschirm werde deutlich ausgeweitet oder es komme zu einer vollständigen fiskalischen Einheit aller Euroländer – bis auf Griechenland, Portugal und Irland – zum Beispiel in Form von gemeinsamen Euro-Staatsanleihen.
Wichtig sei, so Fisher, dass jetzt alles ganz schnell gehe, sonst werde der Markt zusammenbrechen. Die Situation um Griechenland sei durchaus mit der von Bear Stearns 2008 in den USA vergleichbar. Niemand hätte vor drei Jahren gedacht, dass es so große Firmen wie Lehman Brothers oder AIG mitreißen könnte – so wie aktuell sogar Frankreich attackiert werde.





















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