Goldpreis: „2.000 US-Dollar in sechs Monaten“
Nach dem Rekordhoch von mehr als 1.920 US-Dollar für eine Feinunze in der vergangenen Woche fiel der Goldpreis nun wieder auf rund 1.850 Dollar zurück. Kein Grund zur Sorge, meint Richard O’Brien, Vorstandschef von Newmont Mining. Er rechnet mit einer baldigen Erholung.
Die finanzielle Unsicherheit in Europa und den USA wird den Goldpreis zu immer neuen Höchstständen treiben, ist O’Brien überzeugt. In den nächsten sechs Monaten werde eine Feinunze Gold 2.000 US-Dollar kosten, erklärte der Vorstandschef des weltweit zweitgrößten Goldproduzenten Newmont Mining gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg.
Auch das von US-Präsident Barack Obama geplante 447 Milliarden Dollar schwere Konjunkturpaket ändere an der unsicheren Situation nichts, sagte O’Brien. Denn eine einmalige Finanzspritze schaffe keine Arbeitsplätze. Um mehr Mitarbeiter einzustellen, bräuchten die Unternehmen vielmehr Gewissheit, was die staatlichen Regulierungsmaßnahmen sowie die zukünftige Steuerbelastung betrifft. Dies sei in den USA derzeit aber nicht gegeben.
Auch die Experten vom „World Gold Council“ (WGC) zeigen sich optimistisch. Die Nachfrage nach dem gelben Edelmetall, die im zweiten Quartal leicht eingebrochen war, werde sich bis zum Jahresende wieder erholen, erklärte ein WGC-Vertreter. Denn die Goldinvestments werden allmählich wieder beliebter und auch die Nachfrage nach Goldschmuck aus China und Indien nehme zu.





















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