Bert Flossbach warnt vor Inflationswelle
Der EZB-Leitzins bei 1,25 Prozent und eine Inflationsrate von derzeit 3 Prozent: Das passt in normalen Zeiten nicht zusammen, stellt Vermögensverwalter Bert Flossbach fest. Aber die Zeiten seien nun einmal nicht normal. Vor der sich aufbauenden Inflationswelle schützten nur Sachwerte.
Inflation und davon reichlich: Nach Meinung von Flossbach ist die zügige Geldentwertung für Europas Schuldenstaaten die einzig realistische Möglichkeit, um die Finanzkrise zu lösen. Nicht vorstellbar, dass sich die Länder durch ein hohes Wirtschaftswachstum, eine radikale Haushaltssanierung oder einem Staatsbankrott befreien werden, erklärt Flossbach in einem Interview mit RP Online.
„Eine Rate zwischen fünf bis zehn Prozent wäre sehr hilfreich“, um die Schuldenquoten auf ein vertretbares Maß zu senken. Anlagen ohne Zinszahlungen seien für Anleger die Investments der Stunde, allen voran Gold. Ob das Edelmetall nicht schon zu teuer sei? Flossbach meint nein, es werde noch weiter nach oben gehen.
„Doch auch Aktien schützen vor Inflation und weisen zudem Dividendenrenditen auf, die zwei bis dreimal höher sind als die Verzinsung sicherer Anleihen.“ Apropos Anleihen: Bei der Kölner Vermögensverwaltung Flossbach & von Storch nutzt man Bundesanleihen – kurze Laufzeiten müssen sie haben – bloß noch zum Geldparken.





















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