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30.11.2011 19:12
Rubrik: Märkte

Pro Aurum: Gold statt Weihnachtsgeld

Quelle: Getty Images

Ein neuer Trend in der Vorweihnachtszeit: Wie das Münchner Goldhaus Pro Aurum meldet, kaufen in diesem November viele Firmen Gold- und Silbermünzen für ihre Mitarbeiter.

Die Zweifel an der europäischen Gemeinschaftswährung scheinen auch deutsche Unternehmen erreicht zu haben. „Firmen bestellen bei uns für ihre Mitarbeiter Gold- und Silbermünzen, quasi als Alternative für das Weihnachtsgeld“, erklärt Pro Aurum. Diese Entwicklung ist laut dem Goldhaus völlig neu.

Ein klassisches Weihnachtsgeschäft, also eine stärkere Nachfrage von Privatkunden nach Münzen und Barren in kleineren Gewichtseinheiten von einem bis zehn Gramm konnte Pro Aurum in diesem Jahr hingegen nicht ausmachen.

Im Vergleich zu den Spitzenmonaten Juni bis September nahm die Anzahl der Kunden ab. Die Umsätze blieben aber weitgehend konstant. „Das liegt daran, dass wir immer mehr Einzelorders in Millionenhöhe von Vermögensberatern und Privatkunden sehen“, erklärt Pro Aurum.

Der Goldpreis könne derzeit von der zunehmenden Unsicherheit an den Finanzmärkten nicht profitieren, so pro Aurum weiter. „Zu viele institutionelle Investoren mussten und müssen Goldpositionen glattstellen, um Verlustlöcher zu stopfen“. Das Goldhaus hofft jedoch auf steigende Inflationsängste, die den Preis für die Krisenwährung Gold in die Höhe treiben würden.

Von: Svetlana Kerschner

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Balthazar, 20-12-11 20:42:
"Das Goldhaus hofft jedoch auf steigende Inflationsängste, die den Preis für die Krisenwährung Gold in die Höhe treiben würden."

Das sagt doch über den seriösen Hintergrund eines solchen Beitrages alles aus...

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