Chinas Weg zur Konsumgesellschaft

Chinas Weg zur Konsumgesellschaft

User-Highlights

Der große Marktausblick 2012

Der große Marktausblick 2012

Wohin tendieren die Weltbörsen? Wo ist Geld noch sicher? Welche Investments versprechen ordentliche Renditen?

Gold

 Gold

Die Krisenwährung im Höhenrausch: Sicherer Hafen oder der Beginn einer neuen Blase? News, Analysen und Expertenmeinungen.

Euro-Bonds

 Euro-Bonds

Bon-Bonds oder Euro-Bombs. Wie sinnvoll sind europäische Schuldscheine? Was wären die Folgen für das Management von Rentenmandaten?

Schuldenkrise

Regulierung der Finanzbranche

Die Schuldenkrise spitzt sich zu, die Börse stürzen ab. Wir liefern Analysen, News und Hintergründe.

Topnews

Facebook

Das Wichtigste in einem Bild

 Topnews in Bildern
07.12.2011 15:53
Rubrik: Märkte

Wegelin & Co.: Die Finanzwelt verliert zwei Anlageklassen

Konrad Hummler von der Privatbank Wegelin

Im aktuellen Marktkommentar blickt Konrad Hummler, geschäftsführender Teilhaber der Privatbank Wegelin & Co., auf die Folge der anhaltenden Euro- und Schuldenkrise. Über den stattfindenden Paradigmenwechsel der Finanzwelt

Zwei Anlageklassen, die lange als risikolos galten, werden künftig ausfallen, schreibt Konrad Hummler von der Privatbank Wegelin in seinem jüngsten Marktkommentar. Gemeint sind das Bargeld auf dem Bankkonto und Staatsanleihen.

Ein Paradigmenwechsel habe stattgefunden. Lange Zeit galten von Staaten ausgegebene Wertpapiere als völlig risikolos. Mittlerweile gehören manche Staaten aber zur am meisten gefährdeten Gruppe von Schuldnern.

Dazu komme, so Hummler, dass nicht nur Anleihen einzelner Staaten riskant seien, sondern Risiken vieler Staaten neuerdings in hohem Masse korrelieren. Gehe Griechenland unter, würden auch Italien und Frankreich in Schieflage geraten. Der Diversifikationseffekt habe sich entsprechend relativiert.

Besonders heimtückisch sei der sogenannte freiwillige Verzicht privater Gläubiger für griechische Anlagen. Dadurch seien auch die Kreditausfallversicherung (CDS) nicht fällig geworden.

Die Folge: Die Märkte reagieren seitdem wegen des erhöhten Risikos mit überhöhten Risikoprämien. Die Entschuldung Griechenlands habe dazu geführt, dass Anleger nicht mehr nur das Gegenparteienrisiko, sondern künftig auch die Gefahr einer unkontrollierbaren Teil- oder Totalkonfiskation mit in ihre Anlageentscheidungen berücksichtigen müssen. Der Wert von Kreditausfallversicherungen ist gegebenenfalls gleich null.

Ein weiteres Problem sei das Zwangsgeschäft der Banken mit Staatsanleihen. Eingeführt wurde dies im Rahmen der Lehman-Krise 2008. Seitdem sollen Staatsanleihen in den Bankbilanzen verstärkt als vermeintlich risikolose Anlage riskantere Geschäfte absichern. Dementsprechend ergebe sich eine starke Exposition des ganzen Finanzsektors gegenüber Staatsanleihen.

„Vorbei sind die Zeiten einer risikolosen Geldanlage beim Staat und bei Banken“, zieht Hummler sein Fazit.

Was bleibt? Hummlers Antwort: Unternehmensanleihen. Sie seien im bisherigen Krisenverlauf äußert resistent gewesen.

Alles weitere zu Aktien, der Eurokrise und neuen Geschäftsmodellen für den Vermögensverwalter lesen Sie im aktuellen Marktkommentar.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar schreiben

* - Pflichtfeld



CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*