User-Highlights

DKM 2011 Video-Interviews

 DKM 2011 Video-Interviews

Die DKM 2011 in 30 Bildern

 Euro-Bonds

Produkte, Promis, Prognosen – die DKM 2011 in Bildern

Topnews

Das Wichtigste in einem Bild

 Topnews in Bildern

Gold

 Gold

Die Krisenwährung im Höhenrausch: Sicherer Hafen oder der Beginn einer neuen Blase? News, Analysen und Expertenmeinungen.

Themen-Special: Offene Immobilienfonds

Immobilienfonds in der Krise

Bewegende Zeiten für offene Immobilienfonds und ihre Investoren: Aussetzung von Anteilsrücknahmen, Fondsschließungen und neue Gesetze. Alles, was Sie wissen müssen.

Vermögensverwaltende Fonds

 Vermögensverwaltende Fonds

Anlageklassen intelligent mischen und Risiken konsequent managen: So streben Vermögensverwaltende Fonds stabile Renditen an – möglichst unabhängig vom Auf und Ab der Märkte.

Schuldenkrise

Regulierung der Finanzbranche

Die Schuldenkrise spitzt sich zu, die Börse stürzen ab. Wir liefern Analysen, News und Hintergründe.

DER FONDS

DER FONDS
DER FONDS
Deutschlands erstes Fondsmagazin gibt's jetzt als PDF-Newsletter.
Lesen Sie alle zwei Wochen, welche Fonds auf die Kaufliste gehören.


>> kostenlos abonnieren

Crashtest: Fonds auf dem Prüfstand

Crashtest: Fonds auf dem Prüfstand

Wo haben beliebte Fonds aus stark nachgefragten Anlagekategorien Stärken und Schwächen, und wie sind ihre Manager aktuell aufgestellt? Wir geben die Antworten!

DAS INVESTMENT gedruckt

DAS INVESTMENT Ausgabe Februar 2012
Schroders
Wie aus der deutschen Kaufmannsfamilie Schröder die britische Investmentgesellschaft Schroders wurde

>> Themen im Heft
>> Abo-Service

10.11.2008 12:08
Rubrik: DAS INVESTMENT SPECIAL Artikel

Schlechte Perspektive

Immer noch halten drei von vier Deutschen die gesetzliche Rente für die am besten geeignete Form der Altersvorsorge. Dennoch: 90 Prozent wollen sich zusätzlich privat absichern. Sie wissen nur nicht, wie.

An einer Bonner Litfaßsäule im April 1986. Bundesarbeitsminister Norbert Blüm balanciert auf einer Leiter und strahlt in die Kameras. Seine Hände sind energisch um eine langstielige Bürste gewickelt, mit der der CDU-Mann über ein Plakat schrubbt. Darauf steht der Satz, der zur politischen Legende werden wird: „Eins ist sicher: die Rente.“

22 Jahre, mehrere Beitragssatz-, Renteneintrittsalter- Erhöhungen und Rentenniveau- Kürzungen später, ist nur eins sicher: Wer sich lediglich auf die gesetzliche Rente verlässt, wird es im Alter schwer haben. Schuld daran sind die Demografie und das Rentensystem – beim Umlageverfahren finanzieren die jüngeren Arbeitnehmer die Renten der Älteren.

Und die Lebenserwartung steigt weiter. Das heißt, es gibt immer mehr Rentner, die zudem länger Zahlungen beziehen. Gleichzeitig werden weniger Kinder geboren, schließlich noch einen Schuss Arbeitslosigkeit und damit fehlende Beitragszahler dazu, und fertig ist das Renten-Fiasko. Folge: Nach Modellrechnungen der Deutschen Rentenversicherung Bund wird das Niveau der gesetzlichen Rente 2020 im Schnitt nur noch bei knapp 46 Prozent des Jahresnettogehalts liegen.

Die Demografie-Falle schnappt zu
Inzwischen hat das auch die Politik eingesehen. „Es ist klar, dass von der gesetzlichen Rente allein der Lebensstandard im Alter künftig nicht mehr gehalten werden kann“, betonte Ex-Arbeits- und Sozialminister Franz Müntefering vor drei Jahren bei der Vorstellung der damals aktuellen Zahlen der Rentenversicherung. Und weiter: „Die private Vorsorge wird künftig eine größere Rolle spielen müssen.“

Das Hin und Her in der Politik hat auch bei den Bundesbürgern Spuren hinterlassen. Laut Studie der Ergo-Tochter Karstadt Quelle Versicherungen glauben 86 Prozent, dass sie Fehler ausbaden müssen, die die Politik in der Vergangenheit begangen hat. Ganze 39 Prozent fühlen sich vom Sozialstaat im Stich gelassen. Die Desillusionierung hat aber auch eine gute Seite. Denn in den Köpfen hat sich damit festgesetzt, dass das Sichern des Lebensstandards im Alter zum Großteil Privatsache ist. Von den 805 Befragten im Rahmen der Studie zeigen sich fast 90 Prozent der Bundesbürger bereit, Verantwortung für die eigene finanzielle Zukunft zu übernehmen.

Von: Karen Schmidt

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar schreiben

* - Pflichtfeld



CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*