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06.04.2009 14:33
Rubrik:

DWS Rendite Optima Four Seasons: Die Alternative zu Tages- und Termingeld

Christian Reiter, DWS Investments

Es wird schwieriger werden, ähnliche Renditen wie im vergangenen Jahr für die Anleger herauszuholen“, sagt Christian Reiter. 2008 hat der Manager des DWS Rendite Optima Four Seasons ein Plus von 3,9 Prozent erzielt. Angesichts tiefroter Zahlen an den Aktienmärkten war das ein attraktives Ergebnis. Doch viel Luft nach oben gibt es nicht mehr. Die Leitzinsen liegen derzeit bei 1,25 Prozent. Und Experten erwarten, dass die Europäische Zentralbank die Sätze bis Jahresmitte noch auf 0,5 Prozent senkt. „Bei niedrigen Zinsen ist zwangsläufig auch die Rendite niedrig“, so Reiter.

Die Performance mit forderungsbesicherten Wertpapieren (Asset Backed Securities) aufzupeppen, wie es viele seiner Kollegen machen, kommt für ihn dennoch nicht in Frage. „Unser Fokus liegt nicht auf dem Einsatz von ABS-Papieren, um eine Überrendite zu erzielen“, so Reiter. Derzeit liegt die ABS-Quote bei 0,1 Prozent.

Reiters Anlageziel ist eine von Zins- und Währungsschwankungen weitgehend unabhängige geldmarktnahe Wertentwicklung in Euro, Benchmark ist der Interbankensatz LIBID für Dreimonats-Euro-Anlagen. Er investiert dafür überwiegend in variabel verzinsliche Anleihen, Kurzläufer mit niedrigem Kupon und Termingelder. Anleihen machen derzeit mit rund 86 Prozent den Löwenanteil seines Portfolios aus. Der Rest des Fondsvermögens ist bis auf einen winzigen Cash-Anteil (0,5 Prozent) in Termingelder investiert.

Bei der Auswahl der Anleihen ist der Fondsmanager konservativ. Er setzt derzeit ausschließlich auf gute Schuldner, die von der Rating-Agentur Standard & Poor’s die Note BBB und aufwärts bekommen. Rund 83 Prozent seines Anleihen-Portfolios bestehen aktuell aus Titeln mit einem AA- oder A-Rating. Und um die Auswirkungen von Zinsänderungen abzufedern, kauft er vor allem kurz laufende Titel. Die durchschnittliche Duration liegt derzeit bei zwei Monaten.

Der Unterschied zum Namensvetter DWS Rendite Optima (WKN 986329) ist gering: Das Anlageziel ist dasselbe und „die Portfolios sind nahezu gleich“, erklärt Reiter. Allerdings hat der DWS Rendite Optima im Gegensatz zum Four Seasons eine Anteilswertgarantie und die Ausschüttungspolitik war bis vor Kurzem anders: Bis Ende 2008 zahlte der DWS Rendite Optima Four Seasons seine Zinserträge aus steuerlichen Gründen noch vierteljährlich aus, daher der Namenszusatz Four Seasons. Seit Einführung der Abgeltungssteuer bringt das aber keine Vorteile mehr, darum schüttet der Four Seasons nun auch jährlich aus.

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