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02.07.2009 17:12
Topnews, Grünes Geld

Grüne Welle in Hollywood

Im Mekka der Trendsetter sieht man George Clooney & Co. im Hybridauto durch die Hügel cruisen. Julia Roberts kauft Bio-Windeln und Cameron Diaz gibt Klo-Weisheiten von sich. Hollywood goes Öko.

Quelle: Photoshot/dpa; UPI Photo/Landov
Abaca/picture-alliance/dpa; Shawn Thew/EPA/ dpa

Die Ironie dabei: Grüne Gepflogenheiten sind ausgerechnet in dem US-Bundestaat mit den meisten Poolbesitzern und dem höchsten Wasserverbrauch des Landes angesagt. Hollywood ist eine der größten Dreckschleudern der Welt. Die Filmindustrie  ist laut einer Studie der University of California der zweitgrößte Verursacher von Umweltverschmutzung im Großraum Los Angeles. Durch künstliche Explosionen und Spezialeffekte werden pro Jahr rund 120.000 Tonnen Schadstoffe in die Luft gepustet.

Aber nicht nur die Filmindustrie ist nicht ganz sauber. Auch die Musikindustrie trägt massiv zum Umweltschmutz statt Umweltschutz bei. So hat das Onlineportal Carbonfootprint.com jüngts berechnet, wie viel Kohlendioxid die Band U2 auf ihrer 18-monatigen Welttournee verursacht: 65.000 Tonnen. So viel Emissionen verursachen 6.500 Durchschnittsbriten im Jahr. Sänger Bono und seine Band könnten dafür zum Mars fliegen.

Immerhin: Grün ist sexy. Musiker, Hollywood-Stars und andere Promis fahren, kaufen und heizen Bio. Lesen Sie in unserer Bilderstrecke, was sich die Promi-Ökos noch so alles einfallen lassen, um die Umwelt zu schützen.

>> Zur Bilderstrecke „Prima Klima“

Auch Investoren können die Sache selbst in die Hand nehmen. Mit grünen Investments können sie ihren Teil zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Dazu zählen einerseits nachhaltige Produkte, deren Manager ökologisch und sozial korrekt investieren. Andererseits sind dies aber auch Investments in Unternehmen aus dem Cleantech-Sektor. Unter diesem recht vagen Begriff versteht man alle Technologien, die Boden, Wasser und Luft vor schädlichen Einflüssen schützen oder Schäden minimieren. Dazu zählen beispielsweise Solarenergie, Windkraft, alternative Treibstoffe, Recycling oder Wasseraufbereitung.

>> Warum grüne Investments die Gewinner der Krise sind

>> Was nachhaltige Produkte können und was nicht

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Von: Astrid Lipsky

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