CS Euroreal: Sesam, öffne dich
Der Ende 2008 aus Liquiditätsgründen geschlossene offene Immobilienfonds hat seit Juli wieder seine Pforten geöffnet. Nach einer kurzen Phase, als die Anleger panikartig ihr Geld abgezogen hatten, hat sich die Lage mittlerweile wieder beruhigt.
800 Millionen Euro zogen Anleger seit Wiedereröffnung aus dem CS Euroreal ab – das waren knapp 70 Prozent der frei verfügbaren Liquidität. Ein Großteil des Aderlasses erfolgte allerdings in den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung; inzwischen hat sich die Lage beruhigt.
Laut Credit Suisse standen Ende Juli noch rund 400 Millionen Euro für weitere Rückgaben zur Verfügung. Die Netto-Liquiditätsquote ist damit auf 6,5 Prozent geschrumpft – die gesetzlich vorgeschriebene Mindestliquidität ist hier allerdings schon abgezogen. Damit steht dem CS Euroreal wahrscheinlich erst einmal keine erneute Schließung bevor, ein komfortables Liquiditätspolster sieht jedoch anders aus.
Der Fonds kauft vorwiegend Gewerbeimmobilien aus 56 Standorten in elf europäischen Ländern. Insgesamt befinden sich 114 Objekte im Portfolio. „Der CS Euroreal investiert vorwiegend in Büro- und Handelsimmobilien in führenden Wirtschaftszentren sowie in Städten mit größerem Einzugsgebiet in Europa“, so Credit Suisse. Auf hochpreisige und riskante Spezial- und Prestigeimmobilien wird hingegen bewusst verzichtet.
Seit Jahresanfang hat der 5,67 Milliarden Euro schwere Fonds eine Performance von knapp 3 Prozent erzielt.
Gesellschaft: Credit Suisse
Fondsmanager: Karl-Heinz Heuß, Werner Bals
WKN: 980500
Auflage: 6. April 1992
Vertriebskontakt: investment.fonds@credit-suisse.com; Tel.: 069 – 7538 -1111



















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