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03.03.2011 16:02
Rubrik: Sparen & Portfolio

Vermögensverwalter: WSH mit Ranking 2010

Die WSH Deutsche Vermögenscontrolling untersuchte die Renditen und Risikos der Portfolios von Vermögensverwaltern. Rausgekommen ist das WSH-Ranking 2010. Der Gewinner ist Amerikaner

In ihrem neuen Ranking 2010 ermittelt die WSH Deutsche Vermögenscontrolling den US-Verwalter FVCM New York (ehemals F&V) als Spitzenreiter in der Rubrik Gesamtperformance. Portfoliomanager Terrence Riley erreichte im abgelaufenen Jahr einen Wertzuwachs von 24,6 Prozent. Er profitierte insbesondere vom starken vierten Börsenquartal 2010 und einer Übergewichtung von Rohstoffen und zyklischen Titeln.

WSH Deutsche Vermögenscontrolling ist eine Analyse-Tochter der Family-Office-Gesellschaft WSH Deutsche Vermögenstreuhand. Das Ranking für 2010 enthält erstmals neben der Performance auch die Sharpe Ratio. Diese Kennzahl setzt die Überschussrendite - die über den risikolosen Zins hinaus erzielte Performance – mit der Volatilität des Portfolios ins Verhältnis. Je höher die Sharpe Ratio, desto besser schneidet der Portfoliomanager im Verhältnis zum eingegangenen Risiko ab.

Das Ranking wertet die Portfolios in den Kategorien Gesamtperformance, Aktien Gesamt, Aktien Europa und USA sowie Anleihen.

Wie in 2009 erreicht der deutsche Verwalter Lingohr & Partner nicht nur in allen Aktien-Kategorien (Gesamt/Europa/USA) gute Ranking-Plätze, sondern sichert sich in 2010 auch in der Rubrik Gesamtperformance mit 23,4 Prozent den 2. Platz. Den 3. und 4. Platz belegten die VM Vermögens-Management (19,6 Prozent) und Knoesel & Ronge Vermögensverwaltung (17,2 Porzent).

In der Kategorie Aktien Gesamt liegt VM Vermögensmanagement mit 26,8 Prozent weit vor der Konkurrenz und gewinnt mit 18,8 Prozent auch bei den Anleihen. Besonders auffällig ist, dass sich die Rückschläge in den Aktienmärkten fast gar nicht im Depot bemerkbar gemacht haben. Die Sharpe Ratio betrug hohe 4,1.

Die Wertsteigerungen sind vor dem Hintergrund eines starken Marktumfeldes 2010 zu sehen: Trotz vorangetriebener US-Staatsverschuldung, stiegen die Kurse an den US-Leitbörsen deutlich (S&P 500: plus 24,1 Prozent; Nasdaq: plus 27,3 Prozent). Gleiches gilt für den deutschen Aktienmarkt (Dax: plus 16,1 Prozent; Mdax: plus 34,9 Prozent; Sdax: plus 45,7 Prozent). Des Weiteren stiegen 2010 die Preise für viele Rohstoff stark, manche kletterten sogar auf historische Höchststände.

Von: Ansgar Neisius

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