Paul Krugman: „Ich sehe derzeit kein Inflationsrisiko“
Der Wirtschaftswissenschaftler und New-York-Times Kolumnist erklärt, warum trotz steigender Rohstoffpreise keine Inflation in den USA droht.
Steigende Rohstoffpreise können ein Indikator für eine drohende Inflation sein. Können. Krugman entkräftet diese Befürchtung, in dem er seinen Blog-Lesern drei Fragen stellt, die er allesamt mit nein beantwortet:
1. Sehen Sie irgendwelche Anzeichen, dass Arbeitnehmer derzeit höhere Löhne als Kompensation für steigende Gas- und Lebensmittelpreise fordern beziehungsweise dazu aktuell in der Lage sind?
2. Sehen Sie Anzeichen dafür, dass Arbeitgeber sich darauf einrichten, großzügigere Lohnangebote zu machen?
3. Haben Sie von Unternehmen gehört, die Spielraum für wesentliche Preiserhöhung haben, die über den Anstieg der Rohmaterialpreise hinausgehen?
Für eine Inflation müsse laut Krugman mit der bloßen Erhöhung der Rohmaterialpreise auch ein Anstieg der Arbeitslöhne einhergehen. Diese seien aber laut Statistik seit Anfang 2010 weitgehend gleichgeblieben.
Krugman ist sich sicher: Außer eines einmaligen Preissprungs für Konsumenten, droht keine anhaltende Teuerung.
























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