User-Highlights

Topnews

Deutschlands größte Fonds-Statistik

 Deutschlands größte Fonds-Statistik
Aus dem Magazin
Juni 2012

7.203 Fonds, 36.015 Performance-Kennzahlen, 230 Kategorien, 9 Ratings je Fonds, auf 120 Seiten. Monat für Monat aktuell.

>> kostenloser Download

DAS INVESTMENT gedruckt

DAS INVESTMENT Ausgabe Juni 2012
Schätze der Erde
Die besten Rohstoff-Fonds und ihr Schutz vor Inflation

>> Themen im Heft
>> Abo-Service

Lipper Fund Awards 2012: Die Bilder

 Lipper Fund Awards 2012: Die Bilder

Das Analysehaus Lipper hat die besten Fonds und Investmentgesellschaften ausgezeichnet. DAS INVESTMENT war als Medienpartner vor Ort.

Fondskongress 2012 in Bildern

 Fondskongress 2012 in Bildern

Mannheim, die elfte: Wenn der Fondskongress ruft, pilgert die Branche ins Congress Center Rosengarten. DAS INVESTMENT war dabei.

VGF Summit 2012 in Bildern

 VGF Summit 2012 in Bildern

Der VGF Summit ist die Jahresauftaktveranstaltung für den Markt der geschlossenen Fonds. DAS INVESTMENT war als Partner vor Ort.

Gold

 Gold

Die Krisenwährung im Höhenrausch: Sicherer Hafen oder der Beginn einer neuen Blase? News, Analysen und Expertenmeinungen.

Themen-Special: Offene Immobilienfonds

Immobilienfonds in der Krise

Bewegende Zeiten für offene Immobilienfonds und ihre Investoren: Aussetzung von Anteilsrücknahmen, Fondsschließungen und neue Gesetze. Alles, was Sie wissen müssen.

Vermögensverwaltende Fonds

 Vermögensverwaltende Fonds

Anlageklassen intelligent mischen und Risiken konsequent managen: So streben Vermögensverwaltende Fonds stabile Renditen an – möglichst unabhängig vom Auf und Ab der Märkte.

Schuldenkrise

Regulierung der Finanzbranche

Die Schuldenkrise spitzt sich zu, die Börse stürzen ab. Wir liefern Analysen, News und Hintergründe.

DER FONDS

DER FONDS
DER FONDS
Deutschlands erstes Fondsmagazin gibt's jetzt als PDF-Newsletter.
Lesen Sie alle zwei Wochen, welche Fonds auf die Kaufliste gehören.


>> kostenlos abonnieren

Crashtest: Fonds auf dem Prüfstand

Crashtest: Fonds auf dem Prüfstand

Wo haben beliebte Fonds aus stark nachgefragten Anlagekategorien Stärken und Schwächen, und wie sind ihre Manager aktuell aufgestellt? Wir geben die Antworten!

10.05.2011 17:40
Rubrik: Marktanalyse

„Die Angst vor der Inflation kommt den Anlegern in der Regel teurer als die Inflation selber“

Was sollen verunsicherte Anleger tun? Quelle: Gettyimages

Das Thema Inflation ist momentan eines der beherrschenden Themen in der Finanzwelt. Ob diese nun auch tatsächlich eintritt und was unter einer Inflation überhaupt zu verstehen ist, erörtert der Experte Max Schott von Smart-Invest in einem Gastbeitrag für DAS INVESTMENT.com.

Größtenteils wird dazu geraten, in Sachwerte wie Immobilien oder Edelmetalle zu investieren, um für eine kommende Inflation gewappnet zu sein. Selten wird jedoch betrachtet, ob eine stark steigende Inflation wirklich das wahrscheinlichste Zukunftsszenario darstellt, was die Argumente pro und contra einer solchen Entwicklung sind und ob die beschriebenen Anlageempfehlungen tatsächlich als sinnvoll erachtet werden können.

Das Ziel dieses ersten Trimesterberichts im Jahr 2011 ist es, die aktuellen Diskussionen rund um das Thema Inflation zu strukturieren, sachlich aufzuarbeiten und in der Folge richtig einzuordnen. Die Argumente für eine steigende Inflationsrate in Europa sind steigende Energiepreise, eine lockere Fiskalpolitik und eine starke Konjunkturentwicklung. Gegen eine Inflation sprechen die Sparprogramme in vielen Staaten als Reaktion auf die hohen Schuldenberge, die hohe strukturelle Arbeitslosigkeit und eine entschlossen handelnde Europäische Zentralbank.
Ob aber die häufig empfohlenen Anklageklassen Gold und Immobilien eine Korrelation mit einer inflationären Entwicklung aufweisen, ist aus unserer Sicht in der Vergangenheit nicht eindeutig nachzuweisen.

Die Inflation kommt – oder doch nicht?

Wenn ein Anlagethema die Titelseiten der Zeitungen erobert hat, ist es meist ein schlechter Zeitpunkt seine Kapitalanlage danach auszurichten. Legendär ist die Empfehlung der Bild-Zeitung vom März 2000 in den Neuen Markt einzusteigen. In den vergangenen Wochen und Monaten hat die Verbreitung des Themas „Inflation“ - oder besser: „Inflationsangst“ - in den Medien rasant zugenommen. Anhand vieler Beispiele wird deutlich, dass diese den interessierten Leser zunehmend mit beunruhigenden Meldungen konfrontieren.

Die Bundesbank warnt in der Tagesschau vor „starkem Anstieg der Inflation“, "Die Welt" schreibt über „schnell steigende Preise“ und der Fondsverband BVI sieht in "Das Investment" eine kommende Inflation. Schön zusammenfassend schreibt die "Financial Times Deutschland" im April diesen Jahres: „Die Geldentwertung rückt in den Fokus der Anleger“.

Damit scheint die Sache klar. An massiv steigenden Preisen führt kein Weg mehr vorbei. Auch die darauf aufbauende Empfehlung für Anleger ist schnell gefunden. Einheitlich wird dazu geraten in Sachwerte zu investieren. Dazu zählen vor allem Immobilien und Rohstoffe. Innerhalb der Anlageklasse Rohstoffe sollen Gold und andere Edelmetalle als Absicherung gegen eine Inflation wirken.

Im Folgenden werden wir, das Team von smartinvest Asset Management, das Thema Inflation systematisch angehen, so wie Sie es von unserem Anlageprozess gewohnt sind. Die dabei untersuchten Fragen sind: Was spricht für Inflation? Was spricht dagegen? Sind Gold und Immobilien tatsächlich geeignet um vor Geldentwertung zu schützen?

Was ist eigentlich eine Inflation?

Zunächst gilt es festzuhalten, was unter einer Inflation verstanden wird. In der Wissenschaft haben sich vor allem zwei Sichtweisen etabliert. Die Angebotstheoretiker (Monetaristen) vertreten die Ansicht, dass eine Inflation nur dann entsteht, wenn die gesamtwirtschaftliche Geldmenge im Verhältnis zur produzierten Gütermenge zu groß wird. Die Nachfragetheoretiker (Keynesianer) sehen dagegen die gesamtwirtschaftliche Nachfrage (Konsum und Investitionen sowie Staatsnachfrage und Exportüberschüsse) als treibenden Faktor an. Steigt diese über das vorhandene Angebot an Gütern und Dienstleistungen, kommt es zu einem Ausgleich über Preissteigerungen.

Beim Vergleich von Inflationsentwicklungen verschiedener Länder muss beachtet werden, dass sich die der Berechnung zugrundeliegenden Warenkörbe teilweise stark unterscheiden. So sind in Deutschland der Anteil der Wohn-, Heiz- und Stromkosten sowie Kosten für Freizeit, Unterhaltung und Kultur sehr hoch gewichtet, während zum Beispiel in China allein die Lebensmittelkosten etwa ein Drittel des Warenkorbs ausmachen.

Eine weitere Differenzierung muss bezüglich der Begriffe Kerninflation, gefühlter Inflation und erwarteter Inflation vorgenommen werden. Unter einer Kerninflation versteht man die Entwicklung eines Warenkorbes ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung von Lebensmitteln und dem Energiesektor. Diese Art der Berechnung dient dazu, die Ursachen einer Inflation auszuschließen, die zu einem großen Teil außerhalb einer einzelnen Volkswirtschaft selbst liegen. Von einer gefühlten Inflation spricht man dann, wenn man die Wahrnehmung von Preisveränderungen für die Waren des täglichen Bedarfs betrachtet. Diese liegt nicht selten über der tatsächlichen Inflationsrate, da Preissteigerungen für langlebige Konsumgüter nicht so stark wahrgenommen werden. Die erwartete Inflation spielt eine große Rolle bei der Entwicklung der tatsächlichen Inflationsrate. Erwarten Arbeitnehmer eine steigende Inflationsrate, dann werden sie bei Lohn- und Gehaltsverhandlungen diese Erwartung mit einpreisen und so die eigene Erwartung praktisch selbst erfüllen. Dies treibt die Kosten der Unternehmen nach oben. Verlangen diese im Gegenzug wiederum höhere Preise, dann spricht man von der gefürchteten Lohn-Preis-Spirale. Diese hat eine fortschreitende Entwertung des Geldes und damit der monetären Geldanlagen zur Folge.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar schreiben

* - Pflichtfeld



CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*