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12.05.2009 15:22
Rubrik: Versicherungen

Produktporträt Sterbegeldpolice: Gesicherte letzte Ausfahrt

Foto: Fotolia

Ein Trauerfall ist schon schlimm genug ohne die Sorge, wie das Begräbnis bezahlt werden soll. Je nachdem, wie aufwändig die Bestattung sein soll, können die Kosten schnell die 10.000-Euro-Marke übersteigen. Die Krankenkassen beteiligen sich seit 2004 nicht mehr. In diesem Fall springt die Monuta Versicherung ein, die sich auf Sterbegeldpolicen spezialisiert hat.

Kunden und Berater bestimmen dabei zusammen, in welcher Höhe der Versicherer im Ernstfall leisten soll. Der Mindestbetrag liegt hier bei 3.000 Euro. Anhaltspunkte, wie teuer die eigene Wunsch-Beerdigung werden könnte, liefert das Faltblatt „Scenarium“. Hier sind alle wichtigen Punkte und Abläufe eines Begräbnisses aufgeführt. Dabei kann der Versicherte seine eigenen Wünsche eintragen, etwa wie der Grabstein aussehen, wer die Trauerrede halten oder welche Musik gespielt werden soll. Wie viel eine Beerdigung kosten kann lesen Sie hier.

Als nächsten Schritt entscheidet der Kunde, wie lange die Beitragsdauer sein soll, hier liegt das Minimum bei zehn Jahren. Anhand dieser beiden Angaben berechnet Monuta den Beitrag, den der Kunde im Monat zahlt.

7.500 Euro für knapp 10 Euro monatlich
Eine 25-jährige Frau, die eine Versicherungssumme von 7.500 Euro und eine Vertragslaufzeit von 60 Jahren wählt, überweist ohne Gesundheitsprüfung 9,78 Euro monatlich, mit Gesundheitsprüfung sind es 8,94 Euro. Eine verheiratete 50-jährige Frau, die eine Police über 3.000 Euro mit einer Laufzeit von 35 Jahren abschließt, zahlt ohne Gesundheitscheck 8,89 Euro, mit Gesundheitsfragen 8,13 Euro.

Unterziehen sich die Kunden einer Gesundheitsprüfung, ist der Versicherte sofort nach Vertragsabschluss mit der vollen Versicherungssumme abgesichert. Ohne Gesundheitscheck bekommen die Angehörigen in den ersten beiden Vertragsjahren 80 Prozent der eingezahlten Beiträge ohne Zinsen vom Versicherer zurück. Nach diesen zwei Jahren gilt dann der volle Versicherungsschutz. Ist der Kunde durch einen Unfall ums Leben gekommen, so wird die volle Versicherungssumme steuerfrei ausgezahlt, wenn sie für die Bestattung verwendet wird.

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Überschussbeteiligung erhöht die Auszahlungssumme
Die Beiträge investiert der Versicherer in seinen Deckungsstock, also hauptsächlich in sichere Zinspapiere. Erträge aus diesem Kapitaltopf nutzt Monuta, um die Versicherungssumme zu erhöhen, ohne dass gleichzeitig die Beiträge steigen. Diese jährliche Überschussbeteiligung ist aber nicht garantiert und kann in ihrer Höhe schwanken.

Der Schutz gilt ab dem ersten Beitrag lebenslang, auch nach Ende der Beitragszahlung. Versichert sind die Kunden auch im Ausland. Im Laufe der Vertragsdauer kann die Versicherungssumme zudem nach oben angepasst werden.

Sterbegeldversicherungen sind Hartz-IV-sicher
Kommt der Versicherte in finanzielle Not, kann er die Beitragszahlung unterbrechen. Und da die Sterbegeldversicherung nicht zum sogenannten anrechenbaren Einkommen  zählt, ist das angesparte Vermögen Hartz-IV-sicher.

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