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Versicherungen, Produkte, Krankenversicherungen, Topnews

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Rund 3.000 Euro kostet die Unterbringung in einem Pflegeheim pro Monat, im besten Fall zahlt die Pflegekasse 1.750 Euro. Für die finanzielle Lücke muss der Betroffene selbst geradestehen – es sei denn, er hat eine Pflegezusatzpolice

Foto: Fotolia

Haare kämmen, einkaufen gehen, die Wohnung sauber halten: für mehr als 2 Millionen Menschen in Deutschland geht das ohne Hilfe nicht mehr. Sie brauchen Familienangehörige oder Pflegepersonal, das sich zu Hause um sie kümmert, oder die Rund-um-die-Uhr-Betreuung eines Pflegeheims. So oder so, in beiden Fällen wird’s teuer.

Die Unterbringung in einem Pflegeheim kostet im Schnitt um die 3.000 Euro pro Monat. Davon übernimmt die gesetzliche Pflegekasse je nach Pflegestufe aber nur zwischen 1.023 bis maximal 1.750 Euro. Der Rest muss aus dem Ersparten oder von der Familie gezahlt werden. Zwar erhöht sich die Finanzspritze vom Staat durch die jüngste Reform der Pflegeversicherung in den kommenden Jahren, an der grundsätzlichen Lücke, die im Pflegefall entsteht, ändert das aber nichts.

Vermögen in Gefahr
„Berater sollten verantwortungsbewusst handeln und das Thema Pflegeabsicherung als festen Bestandteil in die ganzheitliche Dienstleistung integrieren“, empfiehlt deshalb Lucia Fischer, Vertriebsleiterin beim Finanzvertrieb EFC. „So ist gewährleistet, dass die Zukunftsplanung auf sicheren Beinen steht und im Pflegefall nicht die Vermögenswerte aufgebraucht werden müssen.“

Die Botschaft scheint anzukommen. 2008 schlossen 142.200 Kunden eine Pflegezusatzversicherung neu ab, ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Drei Varianten stehen potenziellen Kunden dabei zur Auswahl. Bei einer Pflegerentenversicherung gibt es im Leistungsfall eine monatliche Rente: „Über sie kann der Kunde frei verfügen“, so EFC-Expertin Fischer. Ein wichtiger Vorteil, der bei der Pflegekostenversicherung, der zweiten Pflegeschutzvariante, nicht gegeben ist. Sie übernimmt nach Vorleistung der Pflegepflichtversicherung je nach Tarif einen Teil oder die gesamten übrig gebliebenen Kosten für die Pflege.

Von: Karen Schmidt

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Holger Lang, 22-06-09 16:05:
Im Bereich der privaten Absicherung des Pflegerisikos sind wirklich gute Angebote echte Mangelware. Meist finden sich im Kleingedruckten erhebliche Fallstricke und schwammige Formulierungen. Ist bei einem Angebot wirklich alles in Ordnung, kann man sicher sein, daß der Haken bei den Gesundheitsfragen zu finden ist. Fazit: Die Versicherer wittern ein gutes Geschäft. Nur schütze wollen sie nicht.
Raimund Brendle, 25-06-09 13:59:
Hallo,
in der Liste fehlt auch eine gute PTV: der Tarif 64 der ARAG. Es ist richtig, dass der bei häuslicher Pflege nicht zahlt. Doch die wirklich existenzbedrohende Gefahr ist doch die stationäre Pflege. Und die wird hier optimal abgesichert... und das auch noch für wenig Geld.
Nicht jeder hat die finanzielle Möglichkeit mtl. 25 oder 40 € hinzulegen um evtl. mal abgesichert zu sein.
Hier wird Pflegestufe 2 und 3 stationär zu 100 % des versicherten Tagegeldes abgesichert. Ja sogar, sollte der Versicherte aus eigenem Wunsch auch bei Pflegestufe 1 eine stationäre Pflege wünschen, dann wird immerhin noch 50 % des versicherten PTG bezahlt.
Machen müssen sich halt nach der Decke strecken!
Grüße
Raimund Brendle

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