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Hätten Sie’s gewusst…? 15 erstaunliche Fakten über die Emerging Markets

Die aufstrebenden Emerging Markets locken Anleger mit attraktiven Renditen. Hier lesen Sie 15 Fakten über die Schwellenländer, die Sie zum Staunen bringen werden.

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07.10.2009 19:31
Versicherungen, Produkte, Lebensversicherungen, Topnews

TEP Exchange: Erster deutscher Online-Zweitmarkt für britische Kapitallebensversicherungen

Eine neue Zweitmarkt-Handelsplattform für britische Lebensversicherungen ist am Markt: TEP Exchange Deutschland bietet online With-Profit-Policen an. Geschäftsführer ist der ehemalige Cash-Life-Vorstand Lutz Delius.

Lutz Delius

Unter www.tepx.de ist eine neue Zweitmarkt-Handelsplattform für britische With-Profit-Policen am Markt. Das Hamburger Unternehmen TEP Exchange Deutschland bietet deutschen Anlegern online Kapitallebensversicherungen mit Überschussbeteiligung (TEP = Traded Endowment Policy) an.

Die Policen werden zuvor gefiltert: „Offerten, die wir in unser Angebot aufnehmen, haben eine garantierte Mindestablaufleistung zwischen rund 70 und 100 Prozent des eingesetzten Kapitals“, sagt Lutz Delius.

Chancen für Arbitragegewinne

Der TEP-Exchange-Geschäftsführer ist im Policengeschäft kein Unbekannter: Unter anderem war er zwischen 2001 und 2005 Vertriebsvorstand beim Zweitmarkthändler Cash-Life.

Der Handel bietet laut Delius sehr gute Chancen für Arbitragegewinne: „Für kündigungswillige Policeninhaber ist der vom Versicherer angebotene ‚Rückkaufswert’ - also der Preis, zu dem dieser bereit ist, die Rücknahme der Police vorzeitig zu akzeptieren - in der Regel weniger attraktiv als der Verkaufserlös auf dem Zweitmarkt.

„Der Investor profitiert durch den stark ‚rabattierten’ Einkauf einer Ablaufleistung"

Dieser liegt oberhalb des Rückkaufswerts, jedoch weit unterhalb des tatsächlichen Werts der Police.“ Das mache, so Delius, ein Investment in eine Police am Zweitmarkt interessant: „Der Investor profitiert durch den stark ‚rabattierten’ Einkauf einer Ablaufleistung, deren Fälligkeitsdatum genau bekannt ist. Die Ablaufleistung ist zum größten Teil bereits garantiert - vorausgesetzt, die künftigen Beiträge werden auch weiterhin wie vereinbart bezahlt. Zum Fälligkeitsdatum kann der Investor darüber hinaus mit einem variablen Schlussbonus rechnen.“

Beim Erwerb der Police wird der Anleger (beziehungsweise ein für ihn agierender Treuhänder) neuer Versicherungsnehmer, der Policenverkäufer überträgt ihm damit alle Rechte und Pflichten. Der Käufer (Treuhänder) zahlt die künftigen Beiträge und bekommt nach Auslaufen des Versicherungsvertrags die Garantie- und Ablaufleistung zugesprochen.

Die versicherte Person bleibt bei dem Policenhandel dieselbe, die Restlaufzeit der Policen liegt zwischen vier und zwölf Jahren. Der Kauf kann ausschließlich über einen Finanzberater erfolgen, der über eine Genehmigung nach Paragraf 34c Gewerbeordnung verfügt.

Große Unterschiede zu deutschen Policen

TEPs weisen gegenüber deutschen Policen große Unterschiede auf. Sie sehen zum Beispiel ein Glättungsverfahren („Smoothing“) vor, das die Schwankung der Wertentwicklung stark reduziert: In positiven Marktphasen wird nicht der gesamte Ertrag zugeteilt, diese Rücklage wird bei schlechter Kapitalmarktlage den Anlegern wieder gutgeschrieben.

Anleger können üblicherweise mit einer Performance zwischen fünf und acht Prozent nach Kosten rechnen.“

„Davon profitieren nur die Anleger und nicht die Versicherungsgesellschaft, da der Deckungsstock als Sondervermögen geführt werden muss“, sagt Delius. „Neben der Garantieleistung und der geringen Volatilität sowie dem ‚rabattierten’ Einkauf der Policen kommen so solide Renditen zustande. Anleger können üblicherweise mit einer Performance zwischen fünf und acht Prozent nach Kosten rechnen.“ Das Mindesteinstiegsvolumen liegt laut Delius bei etwa 15.000 Pfund (derzeit rund 16.365 Euro).

Der Treuhänder überwacht, dass die Beiträge bis zur Fälligkeit geleistet werden und informiert jährlich über die Entwicklung der TEPs. Als Kosten fallen ein 5-prozentiges Agio für den Berater sowie jährlich rund 0,6 Prozent für Policen-, Treuhand- und Informationsgebühren an. Klar ist: Da die Policen auf Britische Pfund laufen, bleibt ein gewisses Wechselkursrisiko für Euro-Investoren.

Anmerkung: TEP Exchange Deutschland ist eine Tochter der 1999 gegründeten TEP Exchange UK, zu deren Gesellschaftern Surrenda Link gehört, die den Zweitmarkthandel in Großbritannien mitbegründet hat.

Von: Markus Deselaers

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