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03.02.2010 11:03
Rubrik: Versicherungen

GKV-Zusatzbeiträge: Fast 40 Euro mehr pro Monat

Wer nur 8 Euro mehr im Monat für seine gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlen muss, kann sich freuen. Denn die BKK Heilberufe und die GBK Köln fordern von ihren Mitgliedern Zusatzbeiträge jetzt bis zu 37,50 Euro mehr pro Monat. Bei der BKK Westfalen-Lippe sind es 12 Euro.

Die Zusatzbeiträge gelten rückwirkend zum 1. Januar, bestätigten BKK Heilberufe und GBK der "Rheinischen Post". Da die Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung in diesem Jahr bei 45.000 Euro im Jahr beziehungsweise 3.750 Euro im Monat liegt, sind das eben diese 37,50 Euro.

Die BKK Westfalen-Lippe bittet ihre Mitglieder mit monatlich zusätzlich 12 Euro zur Kasse. Die meisten anderen Krankenkassen begnügten sich bisher mit 8 Euro. Trotzdem findet Vorstandschef Willi Tomberge die 12 Euro gerechter.

###BOX_8###

Der Grund: Die Pauschale von 8 Euro werde ohne Einkommensprüfung erhoben, während darüber liegende Zusatzbeiträge 1 Prozent des Bruttoeinkommens ausmachten. „Die 8 Euro zahlen also Student und Unternehmer gleichermaßen, unsere 12 Euro hingegen werden bei Versicherten, die unter 1.200 Euro haben, angepasst“, so Tomberge gegenüber der „Bild-Zeitung“. Ein Student mit 500 Euro Einkommen zahle dann nur fünf Euro Zusatzbeitrag.

Von: Karen Schmidt

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F. Böhme , 03-02-10 11:31:
in 1-2 Jahren wird selbst maximale Zuzahlung nicht reichen. Wieso? Niemand im System möchte sparen. Hoffentlich wecheln die betroffenen Mitglieder sofort. Genügend Kassen erheben in 2010 keinen Zusatzbeitrag. Sparvorschläge: Kassen zusammen legen und zum Sparen zwingen, Turnkurse etc. Rezeptpflicht für die meisten Medikamente weg, Medikamente frei verkäuflich, Arbeitnehmeranteil=Arbeitgeberanteil
Bruno Steiner, 03-02-10 15:01:
Solange die Politiker das Sagen haben und in ihrer Inkompetenz das Gesundheitswesen weiter ruinieren, wird sich nichts ändern. Dann folgen noch solche Dinge wie das Bürgerverarschungsgesetz als Gipfel der Bürgerverhöhnung.
Jeder Patient müsste direkt vom Arzt / Krankenhaus usw. eine nachvollziehbare Rechnung erhalten, die er nach Kontrolle bei der Krankenkasse einreicht. Der Arzt bekommt sein Geld direkt von der Kasse und kostenträchtige, unnütze Verwaltungsapparate wie z.B. die kassenärztliche Vereinigung könnte man einsparen. Das wäre nur ein Ansatz von vielen weiteren, die dem Bürger nützen würden.
Winfried Nübling, 03-02-10 15:24:
Kassenzusatzbeitrag
Es hilft nur noch sofortiger Kassenwechsel,zu einer Kasse die diesen Beitrag nicht erhebt.Irgenwann werden wir nicht mehr umhinkommen eine Einheitskasse zu bilden, damit uns die Kosten nicht davon laufen. Bis dahin sollten mögliche Sparmaß-nahmen wie Gesundheitszentren, in denen alle möglichen Ärzte vorhanden sind wie z.B. in Spanien eingeführt werden. Damit ließen sich hohe Kosten einsparen.

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