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07.02.2011 18:30
Rubrik: Versicherungen

Union will Fondssparpläne wie Versicherungen behandeln

Klaus-Peter Flosbach, finanzpolitischer Sprecher der
Unionsfraktion

CDU und CSU planen, in Zukunft Berufsunfähigkeitsversicherungen stärker staatlich zu fördern. Außerdem will sie Fondssparpläne bei Einhaltung bestimmter Voraussetzungen steuerlich wie Lebensversicherungen behandeln. Auch bei Rürup-Renten sind Änderungen vorgesehen. Und Wohn-Riester-Verträge sollen praxisnäher gestaltet werden.

Bislang ist es beim Wohn-Riester so, dass Kunden die steuerliche Förderung mit einer Art Strafzuschlag zurückzahlen müssen, wenn sie aus ihren Häusern ausziehen, etwa, weil sie in ein Pflegeheim müssen. Diese Regel will die Union streichen. Außerdem sollen Sparer das geförderte Kapital auch für einen altersgerechten Umbau ihrer Immobilie verwenden können.

Bei Berufsunfähigkeitspolicen sollen Versicherte stärker von der Förderung der  Riester-Rente profitieren können. Hier wollen die Politiker bei Kombiprodukten die Grenze für den Höchstbetrag anheben, der in den Zusatzschutz fließen darf. Er liegt derzeit bei 15 Prozent. Wie stark das Plus sein soll, bleibt abzuwarten.

Darüber hinaus plant die Union, Sparverträge für die private Altersvorsorge steuerlich in Zukunft wie Lebensversicherungen zu behandeln. Die Erträge bei Fondssparplänen müssten dann nur noch zur Hälfte besteuert werden, so der finanzpolitische Sprecher der Unions-Fraktion, Klaus-Peter Flosbach.

Hier sollen künftig die gleichen Voraussetzungen wie bei Versicherungen gelten: Der Sparplan muss mindestens zwölf Jahre lang bestehen und darf nicht vor dem 60. Lebensjahr ausgezahlt werden.

Auch bei der Rürup-Rente denken die Unions-Politiker über steuerliche Verbesserungen nach. Derzeit können Sparer 72 Prozent der Beiträge bis zu einer Grenze von 20.000 Euro (bei Singles) absetzen. Die Union will diese Grenze auf 24.000 Euro erhöhen.

Noch in diesem Jahr soll ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht werden.

Leser, 09-02-11 15:02:
Es würde schon reichen, wenn die Durchführung bei allem Bestehenden so vereinfacht wird, dass jeder dies versteht und in der Praxis die Abwicklung auch problemlos klappt.

Wozu hunderte Seiten von Gesetzestext und Bestimmungen aus Juristen- und Politikerhirnwindungen, die keine Sau liest und schon gar nicht versteht?

Ach so, da würden ja tausende dieser Hirnakrobaten ihre Existenz- und Daseinsberechtigung verlieren? Na dann?!

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