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Steve Jobs und die Apple-Aktie

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Die ungewöhnlichsten Sachwerte

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Trüffel, Hüte und Gitarren: Mit diesen zehn exotischen Sachtwert-Investments ließ sich ein Vermögen machen.

24.03.2011 09:25
Rubrik: Zertifikate

Discountzertfikate: Faire Preise leicht ermittelt

Quelle: Fotolia

Auf der Kostenseite sind viele Discount-Zertifikate nicht zu schlagen. Was bleibt, ist das Emittentenrisiko – daher sind Anleger gefordert, nach soliden Emittenten Ausschau zu halten. Von Hubert Thaler, Vorstand der Top Vermögen AG.

Zertifikate mit Abschlag bieten sicherheitsorientierten Anlegern einen guten Einstieg in den Aktienmarkt. Im Regelfall können Anleger durch den Discount der Zertifikate einen Rückgang von zehn bis 20 Prozent bei den zugrunde liegenden Aktien in Kauf nehmen und dennoch attraktive Jahresrenditen von acht bis zehn Prozent erzielen.

Durch das geschickte Abwägen von erzielbarer Seitwärtsrendite und Abschlag auf die Aktie kann der Anleger damit seinem individuellen Risikoprofil gerecht werden. 

Vergleichbare Produkte

Ein weiterer Vorteil: Bei vielen strukturierten Produkten ist die Ermittlung fairer Preise meist sehr aufwendig. Discounter bieten dagegen Transparenz und eine einfache Vergleichbarkeit.

So lassen sich die Discounterprodukte unterschiedlicher Emittenten anhand weniger Kennzahlen wie Seitwärtsrendite oder Discount vergleichen. Gute Orientierungspunkte bieten auch die Kurse der Derivatebörse Eurex.

Eine breite Palette an Discountzertifikaten bieten die Bankhäuser mittlerweile auf nahezu alle Aktien im Dax, Mdax und EuroStoxx 50 an. Privatanleger sollten jedoch die großen Indizes bevorzugen. Die breite Streuung im Index hilft, das angestrebte Renditeziel leichter zu erreichen.

Und den direkten Vergleich mit Aktien-ETF müssen Discountzertifikate nicht scheuen. Statt Dividenden gibt es im Regelfall eben eine höhere Rendite oder einen höheren Abschlag auf den aktuellen Aktienkurs.

Auf die Bonität achten

Einziges Manko: Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen, so dass bei einer Insolvenz des Emittenten die Investitionssumme nicht von der Einlagensicherung abgesichert ist und damit möglicherweise andere Forderungen vorrangig bedient werden.

Hier ist der Anleger gefordert, das Ausfallrisiko der Bank zu berücksichtigen. Eine Möglichkeit ist es, auf die impliziten Ausfallwahrscheinlichkeiten aus Kreditausfallprämien (Credit Default Swaps, CDS) zu achten.

Zum Autor: Hubert Thaler ist Vorstand der Top Vermögen AG in Starnberg und München und einer der Experten von www.vermoegensprofis.de. In DAS INVESTMENT.com äußern sich renommierte Vermögensverwalter in regelmäßigen Kolumnen zu aktuellen Finanz- und Kapitalanlagethemen.

Lesen Sie weitere Kolumnen in unserer Themenrubrik Vermögensverwalter.



Von: Hubert Thaler

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