Investmenttalk aus der Kaffeeküche Ausblick 2018: das Jahr des aktiven Portfoliomanagements?

 Ernst Konrad (l.) und Georg Graf von Wallwitz (r.), Fondsmanager der Phaidros Funds und Geschäftsführer der Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement GmbH

Ernst Konrad (l.) und Georg Graf von Wallwitz (r.), Fondsmanager der Phaidros Funds und Geschäftsführer der Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement GmbH

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Nahezu ideales Szenario in 2017

Die Volatilität war sehr gering, die Zinsen niedrig und das Wachstum ansehnlich. Das Jahr scheint ereignislos gewesen zu sein, wenn man es rückblickend betrachtet.

Deshalb stellt sich die Frage, warum viele Portfoliomanager in diesem Jahr eine relativ enttäuschende Performance eingefahren haben. Eines der möglichen Fehlerquellen könnten Währungen gewesen sein oder zu viele Tweets von Donald Trump zu lesen und die politische Situation in den USA zu hoch zu hängen und zu überschätzen. Außerdem hätten die drei Wahlen in Holland, Frankreich und Deutschland schiefgehen können. Diese hatten nach den Wahlen in den USA und dem Brexit-Beschluss durchaus Sprengstoff in sich.

Mehr Potenzial für aktives Management in 2018

Manche Sektoren und Einzelaktien sind sehr viel besser gelaufen als andere. Die Schwankungsbreite am Aktienmarkt ist zwar insgesamt gesunken, aber die Korrelation zwischen den einzelnen Titeln oder Sektoren ist ebenfalls herunter gegangen. Folglich ist wieder mehr Potenzial für aktives Management. Dieser Trend dürfte auch 2018 anhalten.

Außerdem ist der graduelle Rückzug der Notenbanken auf der Agenda. Es ist zu erwarten, dass die Volatilität höher wird, aber eventuell auch die spezifischen Risiken steigen. Es kann aber auch auf der Makroebene Überraschungen geben. Insgesamt sind die Voraussetzungen fundamental sogar besser als Ende 2016.

Im Podcast erklären die Anlagespezialisten, weshalb sich der Blick auf die Fundamentaldaten lohnt.

Hier geht es zum Podcast von Eyb & Wallwitz: