iShares im Porträt Spitzenreiter im ETF-Segment

Gewinner des deutschen Springderbys: Billy Twomey mit Wallach Diaghilev. iShares liegt in der ETF-Branche vorne | © Getty Images

Gewinner des deutschen Springderbys: Billy Twomey mit Wallach Diaghilev. iShares liegt in der ETF-Branche vorne Foto: Getty Images

375 Milliarden US-Dollar flossen netto 2016 in ETFs, 27 Milliarden mehr als 2015. Die ETF-Branche wächst weiter stetig und mit ihr die ETF-Plattform iShares.

Die ersten ETFs unter dem Namen iShares kamen im Jahr 2000 auf den Markt. Damals gehörte die Marke noch zu Barclays Global Investors. In der Finanzkrise verkaufte die britische Bank iShares an die US-Gesellschaft BlackRock, den größten Vermögensverwalter der Welt. Auf 5,1 Billionen Dollar ist dessen verwaltetes Vermögen zum Jahresende 2016 geklettert.

iShares bietet heute weltweit über 700 Fonds an. Für deutsche Anleger sind rund 275 Fonds im Angebot, die in Deutschland oder Irland ihr Domizil haben. Nach Anlageklassen unterteilt überwiegen Aktienfonds, rund 180 ETFs stehen zur Auswahl.

Im Gegensatz zu vielen bankenabhängigen Töchtern hat iShares schon immer auf die physische Index-Abbildung geschworen. Nur in wenigen Fällen, wo es nicht anders geht, kommt eine synthetische Replikation über Swaps zum Einsatz.

Peter Scharl, in Deutschland für das iShares- und Index-Investments-Geschäft von BlackRock verantwortlich: „Über die kommenden drei Jahre rechnen wir mit der Verdopplung des ETF-Volumens in Europa auf rund 1 Billion Euro.“ An diesem Wachstum wird sich auch iShares einen beachtlichen Teil sichern.