iShares Nasdaq US Biotechnology Ucits ETF Blackrock-Indexfonds setzt auf Biotech und Pharma

Laborangestellte mit Blutprobe: Der mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 100 Milliarden Euro größte Einzeltitel im Index „Nasdaq US Biotechnology“ ist Amgen, das mit etwa 18.000 Mitarbeitern weltweit größte Biotechnologieunternehmen aus der kalifornischen Stadt Thousand Oaks. | © Pixabay

Laborangestellte mit Blutprobe: Der mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 100 Milliarden Euro größte Einzeltitel im Index „Nasdaq US Biotechnology“ ist Amgen, das mit etwa 18.000 Mitarbeitern weltweit größte Biotechnologieunternehmen aus der kalifornischen Stadt Thousand Oaks. Foto: Pixabay

Peter Scharl leitet bei Blackrock das ETF-Geschäft in Deutschland

Der neu aufgelegte iShares Nasdaq US Biotechnology Ucits ETF (ISIN: IE00BYXG2H39) soll Anlegern einen breit diversifizierten Zugang zu Biotechnologie- und Pharmaunternehmen bieten, die an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet sind. Dazu bildet der Exchange Traded Fund (ETF) den zugrundeliegenden Index physisch ab.

Momentan umfasst der Nasdaq Biotech Index etwa 160 Unternehmen aus den USA, die entsprechend ihrer Marktkapitalisierung gewichtet sind. Um eine angemessene Risikostreuung zu erzielen, machen die fünf größten Werte maximal 8 Prozent des Index aus, alle übrigen Positionen werden mit höchstens 4 Prozent gewichtet.

Unternehmen profitieren zweifach

„Der Biotechnologie- und Pharmasektor bietet langfristig starke Wachstumsaussichten. Denn die Unternehmen profitieren zweifach: vom Megatrend des demografischen Wandels und von ihrer starken Marktposition, die sich aus Patenten ergibt“, erklärt Peter Scharl, Leiter ETF & Index Investments in Deutschland, Österreich und Osteuropa bei Blackrock.

„Diese beiden Wachstumstreiber sind langfristig intakt, nur hat der Markt sie zuletzt vorübergehend nicht so sehr im Fokus gehabt“, so Scharl weiter. Aktuelle Bewertungsabschläge böten eine gute Einstiegsgelegenheit. „Hinzu kommt, dass Fusionen und Übernahmen in der Biotechnologie- und Pharmabranche tendenziell zunehmen.“