Jim Rogers als Crash-Prophet „Zu viele Menschen lieben Gold“

Blickt skeptisch in die Zukunft: Starinvestor und Rohstoff-Spekulant Jim Rogers. | © Getty Images

Blickt skeptisch in die Zukunft: Starinvestor und Rohstoff-Spekulant Jim Rogers. Foto: Getty Images

Das Schlimmste kommt noch, darin ist sich Rohstoff-Investor Jim Rogers sicher. Der derzeit laufende Aktien-Bullenmarkt werde schlimm enden. Und wann kommt der Crash? „Ich erwarte ihn für dieses oder kommendes Jahr. Und es wird der schlimmste Ihres und meines Lebens“, sagte er in einem Interview, das auf dem Nachrichtenportal „The Street“ erschien.

Wer ihn überleben wolle, müsse wissen, was er tut: „Sie können sich am besten schützen, indem Sie nur in das investieren, was Sie kennen.“ Er selbst wolle sich im Crash vor allem nicht mit Mittzwanzigern abgeben, sie hätten nicht genug Erfahrung, so Rogers weiter: „In einem großartigen Bullenmarkt gibt es nichts Besseres als ein paar 26-Jährige, vor allem in einer Spekulationsblase. Denn sie sind furchtlos.“ Das Manko sei aber, dass sie immer denken, ein Bullenmarkt würde nie enden.

Auch zu Gold äußerte sich Rogers. Es werde ihm noch nicht genug gehasst, meint er. „Wenn die Menschen sagen ‚Ich werde nie wieder in Gold anlegen‘, dann werde ich wieder einsteigen“, sagte er dem Interviewer. „Wenn alle Welt etwas aus dem Fenster wirft, dann ist der richtige Zeitpunkt, es zu kaufen. Was auch immer es ist, Gold eingeschlossen. Aber bisher lieben noch zu viele Menschen Gold.“

Aber was kauft er stattdessen, will die Moderatorin wissen. Er bevorzuge übersehene und gehasste Märkte, antwortet Rogers, also insbesondere Landwirtschaftsprodukte und Aktien aus Russland und China.