Jim Rogers und andere Gold-Pessimisten Rally vorbei? Diese 5 Experten trauen Gold nicht viel zu

Rohstoff-Guru Jim Rogers (li.) und Lars Edler von Sal. Oppenheim. Bildquellen: Getty Images, Sal. Oppenheim

Rohstoff-Guru Jim Rogers (li.) und Lars Edler von Sal. Oppenheim. Bildquellen: Getty Images, Sal. Oppenheim

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Max Otte, Eugen Weinberg, Bert Flossbach und einige andere Vermögensverwalter zählen zu den Gewinnern der Brexit-Krise: Sie haben bereits Wochen oder Monate vor dem Brexit-Votum ihre Goldvorräte aufgestockt. Andere Investoren springen erst jetzt auf den Zug auf. Kein Wunder, schließlich legen viele Medien-Berichte und Experten-Kommentare nahe, dass wir derzeit erst am Beginn einer mittel- bis langfristigen Goldpreis-Rally stehen.

Doch es gibt auch andere Meinungen. Wir präsentieren die Einschätzungen von fünf Experten, die von einem Goldkauf abraten. 


Jim Rogers: „Goldpreis könnte unter die 1.000-US-Dollar-Marke abstürzen“

Vor ziemlich genau zwei Jahren gab Jim Rogers dem Rohstoff-Superzyklus zwischen zwei und fünf Jahren. Danach werde die Blase bei Gold, Öl & Co. platzen, war der Star-Investor und Rohstoff-Guru überzeugt. Im Sommer vergangenen Jahres bestätigte Rogers diese Prognose erneut. „Irgendwann wird Gold in eine Blase laufen und wenn es so weit ist, bin ich hoffentlich schlau genug zu verkaufen“, sagte er.  

Nun könnte es bald soweit sein. Gold sei im laufenden Jahr zwar „eine der stärksten Anlagen überhaupt“ gewesen, sagte der Investmentguru vergangene Woche. Mittlerweile sehe er allerdings ein Ende der Goldpreiserholung gekommen. In naher Zukunft könne das Edelmetall unter die 1.000-US-Dollar-Marke abstürzen. Auf einen konkreten Zeitpunkt wollte sich der Investment-Altmeister allerdings nicht festlegen. 

Seine eigenen Edelmetall-Investments will Rogers nach eigenen Angaben erst wieder aufstocken, wenn der Goldpreis nach einem erneuten massiven Preissturz wieder niedrig sei.