Kosten senken Fidelity dünnt deutschen Vertrieb aus

Martin Stenger, bislang Vertriebsleiter für unabhängige Finanzberater und Versicherungen bei Fidelity, verlässt das Unternehmen. | © Fidelity

Martin Stenger, bislang Vertriebsleiter für unabhängige Finanzberater und Versicherungen bei Fidelity, verlässt das Unternehmen. Foto: Fidelity

Fidelity International reduziert den Drittvertrieb in Deutschland. Wie das Unternehmen erklärt, verlassen damit auch drei Vertriebsmitarbeiter die Gesellschaft: Martin Stenger, Vertriebsleiter für unabhängige Finanzberater und Versicherungen, Philipp Graf von Königsmarck, verantwortlich für das Geschäft mit Family Offices und Vermögensverwaltern, sowie Greta-Lisa Frey, die sich um Altersvorsorgelösungen im Drittvertrieb gekümmert hat.

Vorerst kein Personalabbau im Insti- und Direktvertrieb

Fidelity will sich den Angaben zufolge neu aufstellen und eine schlankere Organisation schaffen. Von 14 Kundenbetreuern im Drittvertrieb bleiben also nur noch 11. Den institutionellen und den Direktvertrieb will der Fondsanbieter nach eigenen Angaben vorerst nicht beschneiden. Fidelity betont, dass der verschlankte Vertrieb künftig ganzheitlicher auftreten soll, weniger nach Kanälen oder Produkten unterteilt.