Liveschaltung im September Mifid II-Software kostet Fondsnet 1,2 Millionen Euro

Fondsnet-Geschäftsführer Georg Kornmayer: Praktisch alle IT-Module seien von den regulatorischen Änderungen betroffen | © Fondsnet

Fondsnet-Geschäftsführer Georg Kornmayer: Praktisch alle IT-Module seien von den regulatorischen Änderungen betroffen Foto: Fondsnet

Im Rahmen seiner Roadshow „IT & More“ stellt der Maklerpool Fondsnet über 300 Partnern die ersten konkreten IT-Lösungen im Hinblick auf die neuen regulatorischen Anforderungen vor. Die Fondsnet-Software wurde von einem 25-köpfigem Team der IT-Tochtergesellschaft Foo an die Mifid II-Vorgaben angepasst. Dafür gab der Maklerpool 1,2 Millionen Euro aus.

Zu den Systemerweiterungen für freie Finanzdienstleister, Vermögensverwalter und Banken zählt unter anderem die Protokollierungssoftware für das Aufzeichnen und Archivieren von Kundengesprächen.

Praktisch alle IT-Module seien von den regulatorischen Änderungen betroffen, erklärt Fondsnet-Geschäftsführer Georg Kornmayer. Selbst ein an sich recht simpler Fondsvergleich werde unter Mifid II künftig um eine Product Governance-Analyse ergänzt.

Gleichzeitig vereinfacht Fondsnet seine gesamte Beratungsdokumentation durch eine integrierte, automatisierte Geeignetheitsprüfung und passt darüber hinaus auch seine Tools zur Strukturierung von Portfolios an. „Sowohl der ,Fondsnet Portfolio BuilderTM` als auch der ,Fondsnet Portfolio AnalyzerTM` werden bis zum Jahresende weiter ausgebaut und um einen Mifid II-konformen Produktabgleich erweitert“, sagt Michael Weisz, Manager Business Development Investment bei Fondsnet.

Die ersten Mifid II-tauglichen IT-Komponenten und Tools will Fondsnet bereits im September live stellen. Bis zum Jahresende sollen sämtliche Anpassungen abgeschlossen werden.