Marc Friedrich und Matthias Weik „Volles Programm Enteignung!“: Bürger verlieren über 500 Milliarden Euro

Marc Friedrich und Matthias Weik (v. li.).

Marc Friedrich und Matthias Weik (v. li.).

„Deutschland hat durch Niedrigzinsen 240 Milliarden Euro gespart“, titelte Spiegel.de gestern in seiner Online-Ausgabe. In dem Artikel geht es um eine Bundesbank-Statistik, demnach die Mitgliedstaaten der Euro-Währungsunion seit dem Jahr 2008 durch Niedrigzinsen fast eine Billion Euro gespart haben. Auf Deutschland entfallen dabei 240 Milliarden Euro.

„Volles Programm Enteignung!“, kommentieren Marc Friedrich und Matthias Weik auf ihrer Facebook-Seite. Der Staat entschulde sich auf Kosten der Bürger, monieren die Finanzberater und Spiegel-Bestseller-Autoren. Denn den 240 Milliarden, die der deutsche Staat bisher durch die Niedrigzinsen eingespart habe, stünden über 500 Milliarden Einbußen bei den Sparguthaben und Versicherungen der Deutschen entgegen.

„Der Bürger zahlt die Zeche!“, so Friedrich und Weik weiter. Und die Zeche sei noch lange nicht beglichen. „Das Wort "Bürger" stammt zwar nicht vom Wortstamm "Bürgen" ab - aber es ist vom Sinne dasselbe.“