Erfolgsfaktoren Wie gewinnt man professionelle und semiprofessionelle Investoren für Investitionen in Sachwerte?

Erfolgsfaktoren: Wie gewinnt man professionelle und semiprofessionelle Investoren für Investitionen in Sachwerte? | © Pixabay

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Ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Geschäft mit dieser hart umkämpften Kundengruppe ist der Zugang. Anlagerichtlinien und gesetzliche Vorgaben lassen institutionellen Anlegern wenig Spielraum für Sachwertinvestments. Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen und Stiftungen auszumachen, die noch freie Anlagekapazitäten haben, ist keine leichte Aufgabe für den Vertrieb. Hier sind sogenannte Placement Agents hilfreich, um Türen zu öffnen. Sie helfen die Vertriebsbasis zu verbreitern, indem sie ihr Netzwerk und ihre guten Kontakte zur Verfügung stellen. Sie kennen die Anlagepräferenzen und können unterstützend bei der Fondsplatzierung eingesetzt werden.

Family Offices sowie unabhängige Vermögensverwalter setzen bei der Anlage ganz überwiegend auf Aktien und Renten. Hier haben sie selbst das größte Know-how. Auch hier sind gute Netzwerkkontakte unverzichtbar, um Zutritt zu bekommen.

Ist man erst einmal drin, heißt es „Bühne frei“ und die Chance für den überzeugenden Auftritt nutzen. Echtes unternehmerisches Know-how wird dem Asset Management vom Schreibtisch aus vorgezogen. Hilfreich ist auch die Spezialisierung auf ein Segment, in dem der Initiator nachweisbare Erfolge erzielt hat. Gerade institutionelle Investoren legen Wert darauf, dass Anbieter sich gut mit ihren Anforderungen im Risikomanagement und Reporting auskennen.

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Susanne Schönefuß berät unabhängige Vermögensverwalter, Emissionshäuser und Finanzdienstleister dabei, ihren öffentlichen Auftritt zu optimieren, ihre Leistungsschwerpunkte zu fokussieren und ihre individuellen Stärken prägnant darzustellen. Sie verfügt über mehr als 16 Jahre Expertise im Marketing und Vertrieb von Finanzdienstleistungen und Investmentfonds. Weitere Informationen unter www.susanne-schoenefuss.de

Semiprofessionelle und professionelle Anleger möchten keine Produkte von der Stange. Sie sollten mit ihren Wünschen bereits in die Konzeption einbezogen werden. Erwartet wird eine Investitionsquote von über 95 Prozent sowie eine interessengleiche Vergütung bei Investoren und Initiatoren.

Gefragt sind weiterhin Immobilen, erneuerbare Energien sowie private Equity. Bei Immobilien liegt Wohnen klar im Trend. Die Renditeerwartung startet bei 4 Prozent, bei Projektentwicklungen werden mindestens 7 Prozent erwartet. Auch die Erzielung regelmäßiger Erträge spielt eine zunehmend große Rolle. Das Vertrauen in die Geschäftsbeziehung ist wichtiger als die Rechtsform des Beteiligungsmodells.

Einen langen Atem bei der Kundengewinnung zu haben, zahlt sich aus. Semiprofessionelle und professionelle Anleger sind zunehmend offen für Sachwerte. Sie spüren den Anlagedruck durch die Niedrigzinsphase und benötigen Lösungen, um sich gegen die Inflation abzusichern.

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