„Rabatt von 50 %“ Europäischer Hedgefonds: Berkshire Hathaway unterbewertet

Warren Buffett, Chef und Gründer von Berkshire Hathaway | © Getty Images

Warren Buffett, Chef und Gründer von Berkshire Hathaway Foto: Getty Images

Marshall Wace hatte zuletzt Aktien des Finanz-Konglomerats gekauft, das von einem der bekanntesten Kritiker der Hedgefonds-Branche geführt wird. Wie aus einer Mitteilung des Hedgefonds an seine Investoren hervorgeht, verfügt Berkshire über ein Überschusskapital im Volumen von mehr als 60 Milliarden Dollar. Zudem biete die Fähigkeit, den Buchwert um sieben Prozent zu erhöhen, einen Abwärtsschutz.

„Berkshire wird mit einem Rabatt von 50 Prozent gehandelt“

“Zwar gestehen wir ein, dass Konglomerate immer mit einem Abschlag gehandelt werden, doch Berkshire wird derzeit mit einem Rabatt von 50 Prozent auf den intrinsischen Wert gehandelt, was wir als übermäßig bestrafend einschätzen”, schrieb Marshall Wace in dem Investorenbrief für seinen Global Opportunities Fund, der von Fehim Sever geleitet wird. Bloomberg hatte Einblick in die Mitteilung.

Marhall Wace machte keine Angaben zum Umfang seines Investments. Eine Sprecherin der Gesellschaft, die sich zu 25 Prozent im Besitz des Finanzinvestors KKR & Co. befindet, wollte auf Nachfrage von Bloomberg keinen Kommentar abgeben.

Der Hedgefonds folgte anderen Vermögensverwaltern wie Blackrock, Legal & General Group und JPMorgan Chase & Co. mit Wetten auf Buffett, der einer der erfolgreichsten Investmentmanager der Welt ist, aber auch zu einem starken Kritiker der Gebühren von Hedgefonds geworden ist.