"Massiver Politikwechsel" US-Bank empfiehlt Investments für die nächste Rezession - im kommenden Jahr

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Hinter der Auswahl steht die Erwartung der New Yorker Großbank, dass 2016 einen "massiven Politikwechsel" bringt, falls das neue Jahr von wirtschaftlicher Kontraktion und neuen Deflationssorgen geprägt wird.

Anstatt sich erneut auf eine super-lockere Geldpolitik zu verlassen, könnten sich die Entscheidungsträger in den USA, Europa und Japan gezwungen sehen, dieses Mal auf Konjunkturpakete zu setzen. Das geht aus einer Studie hervor, die in dieser Woche von Michael Hartnett, Chef-Investment-Stratege bei dem amerikanischen Finanzkonzern, und seinem Team veröffentlicht worden ist.

Im Gegensatz dazu werde sich China wohl von Staatsausgaben wegbewegen und stattdessen eher auf eine quantitative Lockerung vertrauen.

Nachfrage nach Gold, inflationsgeschützten US-Staatsanleihen und Immobilien

Dem Papier von Bank of America zufolge ist es möglich, dass Regierungen ihre Steuern senken und gleichzeitig die Ausgaben erhöhen - was wiederum ausreichen könnte, um die Erwartungen an einen schnelleren Preisdruck anzukurbeln. In einem solchen Fall sehen die Experten eine zunehmende Nachfrage nach Gold, inflationsgeschützten US-Staatsanleihen und Immobilien-Investments.

Auch die Rohstoffe würden wahrscheinlich teurer, wenn die niedrigen Finanzierungskosten genutzt würden, um verstärkt in Infrastrukturprojekte zu investieren. In ihrer Studie weisen die Banker darauf hin, dass die Emissionen von Anleihen durch US-Gebietskörperschaften derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit 1997 liegen.