Millesima 2021 Neuer Rentenfonds der Edmond de Rothschild Asset Management

Millesima 2021 wird von Paris aus von Raphaël Chemla und Julie Gualino-Daly verwaltet.

Millesima 2021 wird von Paris aus von Raphaël Chemla und Julie Gualino-Daly verwaltet.

// //

Millesima 2021: Wichtigste Eigenschaften

Der Fonds wurde am 25. Januar 2016 aufgelegt und ist seit dem 8. Februar 2016 auf dem deutschen Markt zugelassen. Er wird von Paris aus von Raphaël Chemla, Head of High Yield and Financial Bonds, und Julie Gualino-Daly, Fondsmanagerin, verwaltet.

Die Vermarktungsphase dauert bis zum 30. Juni 2016. Es wird empfohlen, den Fonds bis zum Ende seiner Laufzeit am 31. Dezember 2021 zu halten („Buy & Hold”). Die Positionen werden üblicherweise bis zu ihrer Fälligkeit gehalten. Millesima 2021 strebt für den empfohlenen Anlagezeitraum eine jährliche Rendite von 3,8 Prozent (C- und D-Anteile) nach Abzug von Provisionen an.

Der Fonds investiert hauptsächlich in auf Euro lautende Unternehmensanleihen, wobei der Schwerpunkt auf Hochzinsanleihen (spekulative Anlageinstrumente mit höherem Emittentenausfallrisiko) liegt. Maximal 10 Prozent des Fondsvermögens dürfen in Anleihen der niedrigsten Ratingkategorie (CCC+ bis CCC-) oder mit einem gleichwertigen Rating aus einem internen Ratingverfahren angelegt werden. Der Fonds bietet eine Diversifizierung nach Emittenten und Sektoren, um das Konzentrationsrisiko zu begrenzen.

„Angesichts der anhaltend niedrigen oder gar negativen Zinssätze und der Volatilität hochriskanter Vermögensgegenstände suchen Investoren nach Anlagelösungen, die kalkulierbar sind und attraktive Erträge bieten“, erklärt Raphaël Chemla.

„Der Fonds Millesima 2021 profitiert von attraktiven Erträgen am dynamischen Markt für auf Euro lautende Hochzinsanleihen. Dies geht allerdings mit höheren Risiken einher“, sagt der Fixed-Income-Spezialist. Das Investmentteam ist zudem überzeugt, dass die Rahmenbedingungen für europäische Unternehmen derzeit im Allgemeinen günstig sind. Der Rückgang des Euros und die dauerhaft äußerst niedrigen Zinssätze werden weiter zu einem Anstieg der Gewinnmargen der Unternehmen beitragen.

Vorteile von Europäischen Hochzinsanleihen

Das Hochzinssegment profitiert von nachhaltig unterstützend wirkenden Faktoren: moderates Wirtschaftswachstum, sehr niedrige Inflation und die Aufstockung des Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB). Das Sicherheitsnetz der EZB und die gute Verfassung europäischer Unternehmen haben die Zuversicht am Markt für Hochzinsanleihen gestärkt. Letztere reagieren etwas weniger sensitiv auf Zinsänderungen als andere Segmente des Anleihemarkts und bieten mit die attraktivsten Renditen. Der durchschnittliche Kupon am europäischen Markt beträgt zurzeit sechs Prozent und die durchschnittliche Ertragsrendite liegt bei fünf bis sechs Prozent.

Europäische Hochzinsanleihen sind für Emittenten und Anleger gleichermaßen unverzichtbar und infolgedessen breit gefächert. Heute gibt es mehr als 300 Emittenten – vier Mal so viele wie noch vor fünf Jahren. Historisch niedrige Referenzzinssätze haben die Fremdkapitalkosten für Unternehmen gesenkt, und wegen der zunehmenden Desintermediation nimmt auch die Wahrscheinlichkeit zu, dass sie sich direkt über die Märkte finanzieren. Außerdem liegen Ausfallraten mittlerweile unter ihrem historischen Mittelwert (zurzeit drei Prozent in Europa, verglichen mit sechs Prozent in den USA).

Das Neuemissionsaufkommen ist weiterhin hoch. Im Jahr 2014 erreichte das Emissionsvolumen mit 84 Milliarden Euro ein Rekordniveau. Dieser Trend setzte sich 2015 fort, wenngleich das Nettoemissionsaufkommen leicht zurückging. Und in den letzten Monaten haben sich die Ratings verbessert. 2016 wird mit einem Neuemissionsvolumen von circa 60 Milliarden Euro gerechnet. Der Markt ist allerdings sehr heterogen, sodass ein selektives Vorgehen unverzichtbar ist.