Mischfonds MoventumPlus Aktiv Sind Long-only-Strategien out? „Alles Quatsch!“

US-Amerikanische Dirigentin Marin Alsop mit ihrem Orchester in der Royal Albert Hall in West London im September 2013. Klassik hat auch beim Portfoliomanagement alles andere als ausgedient. Foto: Getty Images

US-Amerikanische Dirigentin Marin Alsop mit ihrem Orchester in der Royal Albert Hall in West London im September 2013. Klassik hat auch beim Portfoliomanagement alles andere als ausgedient. Foto: Getty Images

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Long-only-Strategien sind out – sagen viele Anlageexperten und verweisen auf die heftigen Schwankungen und das zunehmend unsichere Marktumfeld. „Alles Quatsch“, sagt dagegen Michael Jensen, Executive Vice President von Moventum. Und er hat gute Argumente auf seiner Seite: die erfolgreiche Strategie MoventumPlus Aktiv, die mittlerweile mehr als 9.000 Kunden erfolgreich einsetzen.

Dahinter verbirgt sich eine Fondsvermögensverwaltung, die abhängig von der Risikobereitschaft des Anlegers einen höchstmöglichen Wertzuwachs anstrebt – und auf klassischen Aktien-Renten-Portfolios aufbaut. Zwar verfolgt Moventum auch alternative Ansätze (siehe Interview), doch Jensen betont: „Unsere klassischen Portfolios haben Anlegern jedweder Risikoorientierung stabile Gewinne eingebracht.“

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Langfristiges Investieren mit Long-only-Ansatz zahlt sich nach Jensens Ansicht allein deswegen aus, weil so das Risiko, das jedem kurzfristigen Market-Timing inneliegt, reduziert werde. Soll heißen: Wer konsequent auf steigende Kurse setzt, macht weniger Fehler. Moventum bietet bereits seit 13 Jahren diese fondsgebundene Vermögensverwaltung an. Fünf klassische Portfolios mit unterschiedlichem Risikoprofil von defensiv (30 Prozent Aktien, 70 Prozent Anleihen) bis offensiv (100 Prozent Aktien) stehen zur Auswahl.

Seit 2007 gibt es die Portfolios auf Bitte der Finanzberater auch als Dachfonds. Der Vorteil beider Modelle: Statt aus den rund 9.000 unterschiedlichen Fonds den jeweils passenden herauszusuchen, lässt sich mit den gemanagten Portfolios und den Dachfonds das Risiko verringern und der Ertrag steigern. Somit muss der Berater keine Portfolio Allocation mehr vornehmen.


Quelle: Moventum

„Weil die Märkte immer weniger prognostizierbar sind, sollten Investoren mehr denn je auf eine solide Portfoliokonstruktion achten. Unsere fondsbasierte Vermögensverwaltung beweist: Attraktive Renditen und Sicherheit müssen kein Widerspruch sein“, so Jensen.

Am Anfang des Anlageprozesses bei Moventum steht die Asset Allocation, also die Gewichtung der Anlageklassen. Anschließend setzt das Team diese Allocation auf Fondsebene um und sucht die Produkte aus, die am besten zur Strategie passen. Bei der Fondsauswahl hat sich Moventum Unterstützung vom Fondsanalysehaus Fonds-Consult Research aus München geholt.

Diversifikation plus Fondspicking

Insgesamt werden ständig bis zu 9.000 Fonds von 420 Fondsgesellschaften aus aller Welt überwacht. Bei Bedarf passt das Unternehmen aus Luxemburg die Portfolios an und schichtet um. Eine breite Diversifikation und Fondspicking sind dabei aus Jensens Sicht Erfolgskriterien. Kontinuierliches Rebalancing sorgt zudem dafür, dass das Risiko nie aus dem Ruder laufen kann und dass auch ein erfolgreiches Portfolio den ursprünglichen Vorgaben an Risikokontrolle und Sicherheit gerecht wird.

Gemanagte Portfolios wie MoventumPlus Aktiv finden immer mehr Anklang. „Auch der Berater kann auf diese Weise entlastet werden und bekommt zudem attraktive Service-Dienstleistungen an die Hand“, erklärt Jensen.

Moventum erstellt separate Quartalsberichte für Berater und Kunden, führt für den Berater die Asset Allocation und Fondsselektion durch und bietet ihm damit ein zeitsparendes, wettbewerbsfähiges Angebot – provisionsbasiert als Dachfonds oder als Vermögensverwaltung im Honorarkontomodell. Jensen: „Damit lässt sich die Haftung reduzieren, und der Berater kann sich generell besser auf seine Kunden konzentrieren.“