Mischfonds-Radar Oktober 2017 Trumps Fernost-Trip dürfte die Region weiter voranbringen

Arabella Kushner (auf der Leinwand): Die Enkelin von Donald Trump steuert zum Staatsbankett in Peking ein traditionelles chinesisches Lied bei. | © Getty Images

Arabella Kushner (auf der Leinwand): Die Enkelin von Donald Trump steuert zum Staatsbankett in Peking ein traditionelles chinesisches Lied bei. Foto: Getty Images

Der Oktober war ein guter Monat für die Aktienmärkte. Sämtliche beobachteten Mischfonds lagen im Plus, zum Teil sogar deutlich. Besonders auffällig ist auf Monatssicht der Renditesprung der Mischfonds Asien: Sie haben um knapp 3,5 Prozent zugelegt.

2,2 Prozent haben die auf Schwellenländer orientierten Mischfonds erzielt. Ihr Kapitalvolumen belief sich auf 7,54 Milliarden Euro, während Asien-Mischfonds 4,31 Milliarden Euro verbuchten.

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Mit globalen Mischfonds erzielten Anleger im Oktober eine Rendite zwischen 2 Prozent (offensiv) und 0,8 Prozent (defensiv). Hier sind besonders viele Anleger investiert: Ihr Volumen liegt zwischen 35 Milliarden in der offensiven Variante und 135 Milliarden in der defensiven Klasse.

Im Oktober weniger begehrt waren Europa-Mischfonds: Ihre Rendite liegt zwischen 0,6 Prozent und 1,5 Prozent. Auch hier ist viel Geld im Rennen: 227 Milliarden Euro haben die Anleger über die vier Varianten gestreut, die von defensiv über ausgewogen, flexibel und offensiv reichen. Das meiste Geld in den Europa-Mischfonds ist defensiv (123 Milliarden Euro) investiert, gefolgt von der Risikoklasse flexibel (47 Milliarden Euro).

Interessant ist auch der Blick auf das Verhältnis zwischen Rendite und Volatilität: Wer mit Mischfonds-Asien im Oktober die genannte Rendite von knapp 3,5 Prozent einfahren wollte, musste eine Volatilität von 5,6 Prozent in Kauf nehmen. Anders bei defensiven Europa-Mischfonds: Hier lag die Rendite bei 0,6 Prozent; dafür bewegte sich aber auch bei der Volatilität (2,5 Prozent) kaum etwas.