Mischmodell für die Rente Neuer Weg in der Altersvorsorge

Rentner beim Tanzen. Foto: Getty Images

Rentner beim Tanzen. Foto: Getty Images

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Die Idee, private Altersvorsorge staatlich zu fördern ist einfach und gut. Doch da sie eine Beitragsgarantie beinhaltet, bleibt in Phasen niedriger Zinsen nicht viel davon übrig. Ein Großteil des Ersparten fließt in Rentenpapiere mit immer geringer Verzinsung. Bislang war es so, dass die Assekuranz ihren Wettbewerbsvorteil immer noch darin sieht, dass sie ihren Kunden zusagt, auch noch in einigen Jahrzehnten einen heute vereinbarten Zins zu gewähren (Garantie) und dass sie bis zum Lebensende zahlt, egal wie alt der Kunde wird (Biometrie). Das wiederum fesselt sie an die schlecht verzinsten Rentenpapiere. Ihr Modell funktioniert unter diesen Kapitalmarktbedingungen nicht, stellt faz.net dazu fest und versucht, neue Lösungen aufzuzeigen.

Weniger beachtet als Alleinstellungsmerkmal sei das Sparen im Kollektiv und das Instrument der Überschussbeteiligung, das dazu beiträgt, dass Versicherer zwar in glänzenden Zeiten am Aktienmarkt schwächer abschneiden als reine Investmentfonds. Dafür leiden Lebensversicherte in schlechten Zeiten auch weniger an Kursverlusten an der Börse, denn mit Hilfe von Reserven wie den Rückstellungen für die Beitragsrückerstattung glätten sie Verluste und Gewinne. So entsteht ein kollektiver Ausgleich zwischen den Risiken unter den Versicherten unterschiedlicher Vertragsgenerationen.