Mit Gold- und Silber-Minen Dieser Milliardär profitierte von der Brexit-Angst

Goldbarren. Foto: Getty Images

Goldbarren. Foto: Getty Images

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Das Nettovermögen des 84 Jahre alten mexikanischen Moguls, der die beiden Silber- und Gold-Unternehmen Industrias Penoles und Fresnillo kontrolliert, ist im Juni um 2,2 Milliarden Dollar nach oben geschossen - auf nun 13,1 Milliarden Dollar. Das geht aus dem Bloomberg Billionaires Index hervor. Kein anderer der Superreichen weltweit, die in dem von Bloomberg erstellten Index erfasst sind, konnte im vergangenen Monat einen derart großen Anstieg verzeichnen.

Penoles ist Mexikos Aktie mit der besten Entwicklung in diesem Jahr. Und Fresnillo zählt zu den großen Gewinnern in London, weil Investoren verstärkt in Edelmetalle flüchten.

Die Leerverkäufe des mexikanischen Peso waren zuletzt angestiegen. Investoren hatten die Währung als Absicherung (Hedge) gegen globale Risiken auserkoren. Dahinter standen wachsende Sorgen, dass der Brexit die Märkte außerhalb Europas trüben und die US-Wirtschaft auch nicht wirklich in die Gänge kommen wird.

Während Aktien, Bonds und Devisen weltweit auf dem Rückzug waren, profitierten Gold und Silber von der Suche nach sicheren Häfen. Der Preis für Silber ist seit Beginn des Jahres um 46,8 Prozent gestiegen - und das sind eine gute Nachrichten für Penoles, den weltweit größten Produzenten des Edelmetalls.

„Brexit und die US-Wahlen haben zu Volatilität geführt. Und das sind einige Faktoren, die Investoren dazu veranlasst haben, sich mit sicheren Aktiva zu überladen“, sagt Bernardo Trejo, ein Aktien-Analyst bei Invex Casa de Bolsa in Mexiko Stadt. „Edelmetall behält seinen Wert in einer Zeit von Unsicherheit.“