Wo knallt es wann? Immobilienmarkt: Modell will regionale Blasen früh erkennen

Hamburg Hafencity: Von einer Preisblase bei Wohnungen keine Spur. | © Pixabay

Hamburg Hafencity: Von einer Preisblase bei Wohnungen keine Spur. Foto: Pixabay

Das Center for Real Estate Studies (CRES) hat im Auftrag des Forschungsverbandes für Immobilien-, Hypotheken- und Baurecht e.V. ein Gutachten zur Immobilienpreisblase erarbeitet. Darin entwickelt das Hochschulinstitut eine neue Methode zur Messung der Gefahr von Preisblasen auf regionalen Immobilienmärkten.

Als entscheidender Faktor für die Entstehung potentieller Preisblasen werden neben den Finanzierungsbedingungen für Immobilien auch die durch demographische Veränderungen verursachte Binnenmigration mit einbezogen. Professor Marco Wölfle, Wissenschaftlicher Leiter des CRES, wendet seine Berechnungen zur Veranschaulichung auf Freiburg und Hamburg an. Er kommt zu dem Schluss, dass das Risiko einer Immobilienblase in Hamburg Ende 2010 und in Freiburg Ende 2012 hoch war, in beiden Städten seitdem aber wieder kontinuierlich abgenommen hat und auf dem Niveau von Mitte 2009 angekommen ist.