Nach Chinas Krypto-Börsen-Verbot EZB will Bitcoin-Handel regulieren

Ein Bitcoin: Hochspekulativ und risikoreich, meint Ewald Nowotny, Chef der Österreichischen Nationalbank und EZB-Ratsmitglied. | © pixabay.com

Ein Bitcoin: Hochspekulativ und risikoreich, meint Ewald Nowotny, Chef der Österreichischen Nationalbank und EZB-Ratsmitglied. Foto: pixabay.com

Gesetzgeber und Zentralbanken diskutieren derzeit über eine Regulierung von Kryptowährung. Das erklärte Ewald Nowotny, Chef der Österreichischen Nationalbank und EZB-Ratsmitglied am Donnerstag auf einer Konferenz in Florenz.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wies Nowotny in seiner Rede auf das Beispiel Chinas hin. Die Volksrepublik hat im September die Krypto-Börsen verboten, weil sie die digitale Währung für hochspekulativ und äußerst riskant hält.

Neben China schränkt auch Russland mittlerweile den Zugang zu Bitcoins ein.

Auch wenn es wohl unwahrscheinlich ist, dass Europa komplett Chinas Beispiel folgt, könnte die zunehmende Regulierung schlimme Folgen für Bitcoins haben. Für Anleger, die mit einem baldigen Absturz der digitalen Währung rechnen, hat Vontobel ein neues Produkt aufgelegt.

Die Schweizer Vermögensverwaltung bringt als erster Anbieter weltweit die ersten Short Mini-Future auf Bitcoin an die Börse. Damit können Anleger auf sinkende Kurse der Kryptowährung spekulieren. Dabei stellt Vontobel zwei Varianten mit unterschiedlicher Ausgestaltung zur Verfügung.