Nach Deutsche AM und Franklin Templeton Blackrock übernimmt Research-Kosten nach Mifid II

Blackrock Zentrale in Midtown Manhattan, New York City: Die Investmentgesellschaft will die Kosten für externen Research nicht auf ihre Kunden umlegen. | © Getty Images

Blackrock Zentrale in Midtown Manhattan, New York City: Die Investmentgesellschaft will die Kosten für externen Research nicht auf ihre Kunden umlegen. Foto: Getty Images

In den vergangenen Tagen gaben Deutsche Asset Management und Franklin Templeton bekannt, dass sie für ihre Kunden alle Kosten übernehmen werden, die nach Inkrafttreten von Mifid II für externes Research anfallen. Nun schließt sich auch Blackrock an.

Ab Januar 2018 werde Blackrock für jegliche externen Kosten aufkommen, welche Fonds und Kunden durch Mifid II entstehen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Außerdem gab die Gesellschaft bekannt, ihre internen Research-Kapazitäten ausbauen, zugleich aber auch den Zugang zum externen Research behalten zu wollen.

Bisher decken die Gebühren für den Wertpapierhandel die Research-Kosten ab. Mit dem Inkrafttreten von Mifid II Anfang 2018 müssen Broker, Banken und Wertpapierhandelshäuser jedoch gesonderte Rechnungen für Analysen und Research stellen. Die Fondsgesellschaften wiederum haben die Möglichkeit, diese Kosten auf die von ihnen verwalteten Fonds und Mandate umzulegen oder selbst zu übernehmen.