Rolle von Marcus Perschke unklar Ethenea holt Alexander Lehmann als Vertriebsleiter Wholesale

Alexander Lehmann (l.) und Marcus Perschke: Während ersterer den Wholesale-Vertrieb von Ethenea übernimmt, stellt sich die Frage, welche Rolle Perschke im künftigen Ethenea-Mainfirst-Universum übernimmt. | © Uwe Noelke

Alexander Lehmann (l.) und Marcus Perschke: Während ersterer den Wholesale-Vertrieb von Ethenea übernimmt, stellt sich die Frage, welche Rolle Perschke im künftigen Ethenea-Mainfirst-Universum übernimmt. Foto: Uwe Noelke

Alexander Lehmann übernimmt den Wholesale-Vertrieb bei Ethenea Independent Investors. Er verantwortete bis vor kurzem das gleiche Vertriebssegment für die Investmentgesellschaft Invesco in Deutschland, war für das US-Unternehmen insgesamt 13 Jahre tätig.

Anmerkung der Redaktion: Unsere anfängliche Meldung, Lehmann fange bei Mainfirst an, erwies sich als fehlerhaft. Mainfirst und Ethenea erwägen allerdings künftig ihre Vertriebe zusammenzulegen. Daher die Verwechslung. Wir bitte das zu entschuldigen.

Was die Einstellung von Lehmann für Marcus Perschke, der bei der Quasi-Schwestergesellschaft Mainfirst Affiliated Fund Managers (Deutschland) erst im November vergangenen Jahres die Verantwortung für den Wholesale-Vertrieb übernommen hatte, weitergeht, ist zunächst unklar. Weder zu Lehmanns Einstellung noch zu Perschke künftiger Rolle wollten die Fondsgesellschaften Stellung beziehen.

Bei Mainfirst hatte es zuletzt nicht nur personelle Veränderungen gegeben. Das Geschäftsfeld Asset Management war früher Teil der Mainfirst Bank. Zum Jahresbeginn 2018 hatte die Bank das Asset Management in die neugegründete Tochter Mainfirst Affiliated Fund Managers (Deutschland), kurz MFAFAM DE, ausgegliedert. Das zweite Geschäftsfeld, das Equity Brokerage war in der Bank verblieben.

Hauptanteilseigner von Mainfirst ist seit April 2017 die Haron Holding von Luca Pesarini, dem Starfondsmanager des Mischfonds Ethna-Aktiv (ISIN LU0136412771). Zudem ist Pesarini Mehrheitseigner an der Fondsgesellschaft Ethenea.

Bei Ethenea und Mainfirst überlege man, künftig Synergien bei der Produktplatzierung und in der Vertriebsunterstützung zu nutzen, hieß im November vergangenen Jahres. Ein Zusammenschluss der beiden Asset Manager sei aber nicht geplant. Aus dem Mainfirst-Umfeld war damals zu hören, dass Perschke einen gemeinsamen Vertrieb der Mainfirst- und Ethenea-Fonds zumindest hätte koordinieren sollen. Wer diese Aufgabe künftig übernehmen könnte, ob das Lehmanns Rolle sein wird, bleibt zunächst unklar.