Beraterstudie: EU-Vermittlerrichtlinie kostet Ausschließlichkeitsvertreter 2,5 Minuten
Die Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie koste viel Zeit, so eine häufige Klage von Versicherungsvermittlern. Stimmt nicht, meinen die Forscher von der Universität Hannover. Sie fanden in einer Studie heraus, dass sich der zeitliche Mehraufwand bei Ausschließlichkeitsvermittlern auf gerade einmal 2,5 Minuten pro Gespräch beläuft.
Seit Mai 2007 gilt im deutschen Versicherungsvertrieb die EU-Vermittlerrichtlinie, die eine gute Beratungsqualität sichern soll. Damit weitete der Gesetzgeber die Beratungspflichten von Vertretern und Makler aus. Der von der Branche befürchtete zeitliche Mehraufwand hält sich hingegen in Grenzen.
63 Minuten dauerte im Jahr 2009 die durchschnittliche Beratung eines Kunden durch einen Ausschließlichkeitsvertreter. Das sind gerade einmal 2,5 Minuten mehr als vor der EU-Vermittlerrichtlinie im Jahr 2007. Bei Maklern stieg die Gesprächsdauer um 8 Minuten: Nun nehmen sie sich für einen Kunden im Schnitt 91 statt wie früher 83 Minuten Zeit.
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Dies geht aus einer Studie hervor, die die Universität Hannover im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) durchgeführt hat. Dabei wurden 742 Versicherungsvermittler – davon 91 Prozent Ausschließlichkeitsvertreter und 9 Prozent Makler – befragt.
Auch die Zeit, die die Berater zur Vor- und Nachbereitung von Kundengesprächen brauchen, ist so gut wie gleich geblieben. Ob der von der Richtlinie vorgeschriebene höhere Ausbildungs- und Verwaltungsaufwand die Kosten in die Höhe getrieben hat, haben die Forscher allerdings nicht gefragt.

























Wieviel Gespräche haben denn die Damen und Herren geführt?
Mit Menschen und bitte nicht mit Computeranimationen!
Bitte verschonen Sie einfach die Praktiker mit Ihrem theoretischen Ansatz, gell?
Danke
UR
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