AnzeigeKostenlose Weiterbildung

2. KVK Messe

Vermittler, Banker und Finanzdienstleister aufgepasst: 150 Aussteller, Weiterbildung in 55 Vorträgen und Workshops, Star-Redner Walter Riester – und das alles kostenfrei. Verpassen Sie nicht die 2. KVK-Messe am 5. Juni 2012 in der Koelnmesse.

User-Highlights

Deutschlands größte Fonds-Statistik

 Deutschlands größte Fonds-Statistik
Aus dem Magazin
Juni 2012

7.203 Fonds, 36.015 Performance-Kennzahlen, 230 Kategorien, 9 Ratings je Fonds, auf 120 Seiten. Monat für Monat aktuell.

>> kostenloser Download

AnzeigeTermine für Finanzprofis

zum Veranstaltungskalender

Ob Roadshow, Online-Seminar oder Branchen-Kongress – in unserem Veranstaltungskalender finden Sie ganz bequem die für Sie wichtigsten Termine.

Fondskongress 2012 in Bildern

 Fondskongress 2012 in Bildern

Mannheim, die elfte: Wenn der Fondskongress ruft, pilgert die Branche ins Congress Center Rosengarten. DAS INVESTMENT war dabei.

Regulierung der Finanzbranche

Regulierung der Finanzbranche

Regulierung - das Topthema der Finanzbranche. DAS INVESTMENT.com berichtet laufend über die anstehenden Gesetzesvorhaben.

Finanzgezwitscher

Twitter

DAS INVESTMENT.com auf
>> so funktioniert's
>> zum Twitter-Kanal

Facebook

DAS INVESTMENT gedruckt

DAS INVESTMENT Ausgabe Juni 2012
Schätze der Erde
Die besten Rohstoff-Fonds und ihr Schutz vor Inflation

>> Themen im Heft
>> Abo-Service

DAS INVESTMENT Extra

DAS INVESTMENT Extra
Stabile Sache: Vermögensverwaltende Fonds
Schutz vor Schieflagen, Elite-Strategien schon für kleines Geld, von defensiv bis offensiv

>> im Themen-Magazin blättern

Topnews

Top-Themen: Finanzberatung

Top-Themen

Was den Vertrieb bewegt:

Themen-Special: Offene Immobilienfonds

Immobilienfonds in der Krise

Bewegende Zeiten für offene Immobilienfonds und ihre Investoren: Aussetzung von Anteilsrücknahmen, Fondsschließungen und neue Gesetze. Alles, was Sie wissen müssen.

MMD-Mandat

 MMD-Mandat

Rentenfonds

Themenspecial Rentenfonds

1.391 Rentenfonds sind in Deutschland zugelassen. Ihr Volumen liegt bei insgesamt 151,9 Milliarden Euro. Mit den richtigen Produkten lassen sich nette und nervenschonende Renditen erzielen.

Deutsche Pleite-Promis

Bild Pleite-Promis

Deutsche Pleite-Promis – Wie Schauspieler Entertainer und Sänger ihr Geld verloren.

15.02.2010 10:27
Rubrik: Berater

Vertriebstrainer Lothar Stempfle: „Der Berater muss die Wunde öffnen und den Finger rein legen“

Lothar Stempfle

Mit Nettsein kommt man im Leben nicht weiter – und im Finanzvertrieb schon mal gar nicht. Davon ist Lothar Stempfle überzeugt. Im Gespräch mit DAS INVESTMENT.com erklärt der Vertriebstrainer, warum man den Kunden mit Provokation zu seinem Glück zwingen muss und stellt seine neue, nicht unumstrittene Verkaufsmethode, den Provozierenden Problemlösungsverkauf (PPV), vor.

DAS INVESTMENT.com: Wer etwas verkaufen möchte, sollte nett und freundlich sein, so die einstimmige Meinung der meisten Verkaufsexperten. Sie jedoch vertreten die Ansicht, dass ein allzu nettes Vorgehen einen Finanzberater oder Versicherungsvermittler nicht weiter bringt. Warum?

Lothar Stempfle: Nett ist für mich der Synonym für ein bisschen doof und langweilig. Das Gegenteil von nett ist böse. Die meisten Menschen sind bequem. Wenn man sie nicht aufrüttelt, sie nicht auf eine drohende Gefahr wie beispielsweise einen gravierender Schaden, der bisher nicht abgesichert ist oder einen möglichen massiven Geldverlust durch eine riskante Vermögensaufteilung, hinweist, werden sie auch nicht handeln.

DAS INVESTMENT.com: Wie böse soll der Berater denn dem Kunden gegenüber sein? Soll er ihn etwa gleich zur Begrüßung anschreien?

Stempfle: Nein, natürlich nicht. Man muss ja nicht menschlich unfreundlich sein. Man sollte den Kunden vielmehr mit Fachkompetenz wachrütteln, ihm die Gefahr aufzeigen – aber das schonungslos.

###BOX_15###

DAS INVESTMENT.com: Was ist der Grundgedanke, der hinter dem Provozierenden Problemlösungsverkauf (PPV) steckt?

Stempfle: Die momentane Situation bei den meisten Kunden erfordert neue Vorgehensweisen. Betrachten wir doch eine typische Situation zwischen einem Versicherungsmakler und seinem potenziellen gewerblichen Kunden. Der Makler weiß, dass beim Kunden Bedarf nach einem bestimmten Versicherungsprodukt besteht. Nun hat der Kunde dafür kein Budget. Nach einem klassischen Verkaufsgespräch, bei dem der Berater lediglich die Vorteile seiner Produkte präsentiert, würde der Kunde nichts tun. Schließlich hat er ja genug andere Sachen um die Ohren. Wird er jedoch provoziert und schonungslos mit einem möglichen Schadensfall konfrontiert, wird er sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in Bewegung setzen und Budget klarmachen. Ein Verkäufer braucht Provokation, um Ohren zu öffnen.

DAS INVESTMENT.com: Wie könnte ein solches provokantes Gespräch konkret ablaufen?

Stempfle: Nehmen wir wieder den Versicherungsvertrieb im Geschäftskundenbereich. Als erstes macht der Verkäufer ein Problem aus, das eintreten könnte. Dieses Problem und seine Auswirkungen schildert er dann in einer möglichst drastischen, provokativen Form.

DAS INVESTMENT.com: Zum Beispiel?

Stempfle: Viele Unternehmen vergessen, elementare Risiken abzusichern. Das hat schon mehrmals dazu geführt, dass ein an sich gesundes Unternehmen vom Markt verschwunden ist. Dann liefert man noch ein paar Beweise – hier also Fallbeispiele –, und schon ist der Kunde wach und handlungsbereit.

DAS INVESTMENT.com: Nun gibt es in der Werbepsychologie Studien, die beweisen, dass negative Bilder in der Werbung eine Abneigung gegen das Beworbene, die sogenannte Reaktanz erzeugen. Die Menschen wollen sich nicht mit unangenehmen Gefühlen auseinander setzen und lehnen alles, was mit einer solchen Werbung zu tun hat, von vornherein ab. Aus diesem Grund haben auch viele Anti-Raucher-Kampagnen, die mit schockierenden Krankheitsbildern arbeiten, kaum Erfolg. Wie passen diese Erkenntnisse in ihr Konzept?

Stempfle: Im Versicherungsbereich muss der Kunde zwangsläufig mit einer unangenehmen Situation – dem Schadensfall – konfrontiert werden. Ich darf ihn jedoch nicht in diesem Gefühl der Unsicherheit belassen. Indem ich ihm eine Lösung – also mein Produkt – präsentiere, führe ich ihn in Sicherheit und kehre das unangenehme Gefühl ins Gegenteil um. Und was das Raucher-Beispiel betrifft: Die Reaktanz tritt zwar auf, wenn der Raucher Schockbilder sieht, die ihn ja nicht persönlich betreffen. Bei einer konkreten Diagnose hören jedoch die meisten mit dem Raucher auf, da sie mit dem Problem direkt konfrontiert werden. Denn für den Menschen gibt es drei Beweggründe, die ihn dazu veranlassen, zu handeln.

DAS INVESTMENT.com: Und diese wären?

Stempfle: Langeweile, Einsicht und Notwendigkeit. Der Berater muss dem Kunden die Notwendigkeit bewusst machen. Dazu muss er das Problem thematisieren und Lösungsvorschläge aufzeigen. Erst dann kommt der Kunde zur Einsicht.

DAS INVESTMENT.com: Und warum können das die klassischen Beratungsansätze nicht leisten?

Stempfle: Weil sie beim Kunden keine Unzufriedenheit wecken. Doch nur ein unzufriedener Kunde ist bereit, zu handeln. Habe ich dem Kunden nicht die Unzulänglichkeit seiner aktuellen Situation vor Augen geführt, ist er sich keiner Probleme bewusst. Und dann kann ich ihm auch nicht meine Lösung präsentieren. Man muss die Wunde öffnen und den Finger rein legen – erst dann kann der Heilungsprozess beginnen.

Noch keine Kommentare vorhanden.

Kommentar schreiben

* - Pflichtfeld



CAPTCHA Bild zum Spamschutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*